Schön Schwanger!

10 Mai
10. Mai 2012

Alles unter Kontrolle: Karriere, Beziehung, Gewicht (mehr oder weniger), Zeitmanagement, alles geht nach Plan und plötzlich: Kontrollverlust. Dir ist schlecht, Du nimmst drastisch zu, Dein Körper verändert sich. Du heulst plötzlich los, nur weil Du einen kitschigen Werbespot gesehen hast. Du bist vielleicht launisch, zickig. Du bist ständig müde. Du wirst plötzlich vergesslich. Du bist schwanger!
In der “Gala” siehst Du Heidi, Giselle und Co strahlend schön und schwanger regenbogenhyperstylisch perfekt in die Kamera strahlen. Wie machen die das?
Nun ja, Personal Trainer, Beauty-Treatments ohne Ende, Stylist und viele andere hilfreiche Entlastungsgeister. Zur Not hilft Photoshop. Von ihren Problemen erfahren wir imagebedingt eher wenig.

Deine Ambivalenz zu dem Thema ist normal. Fast alle Frauen schwanken zwischen himmelhochjauchzendem Schwangerschaftsrosarot und einer unkonkreten Unsicherheit. Wie werde ich sein, als Mutter. Wie verändert sich meine Partnerschaft in der Dreier- Beziehung? Da wächst ein Fremdling in mir; muß ich den schon lieben? Mein Körper gehört mir nicht mehr allein, er wurde besetzt. Ich habe jetzt die Verantwortung für ein anderes Leben. Und: Oh Gott, ich werde jetzt mein Leben lang Mutter sein.

Entspannung! Du wächst da rein.

Welche Ängste habt Ihr?
Welche Themen lassen Euch des Nachts wach liegen?
Ich freue mich auf eure Kommentare.

 


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6 antworten
  1. Maja says:

    So, ich bin in der glücklichen Lage alle Ängste und Unsichheiten aus der ersten Schwangerschaft nicht mehr zu spüren. Dafür ist an Ihre Stelle die ganze Neugierde getreten, wie z.B. wo sitzt es wie, was macht es gerade, träumt es usw. Aber auch eine Empfindsamkeit bzw. Empfindlichkeit für meinen eigenen Körper. Ein Gefühl von zu schnell geht es vorbei und wie lange dauerts noch.
    Momentan möcht ich gern wissen, ob ich es auch zuhause bekommen könnte. Was muss man da alles vorbereiten?

    Antworten
    • Jana Friedrich says:

      Liebe Maja, schön das die Angst der Neugierde gewichen ist. Die Kindslage kann man mit den “Leopoldschen Handgriffen” ertasten. Lasst euch das am besten von eurer Hebamme mal zeigen. Das kann dann auch dein Freund mal probieren. Seit ca. der 12.Woche spürt das Kind deine Bewegungen, ab der 18. Woche kann es dich hören. Ab wann es träumt…?
      Zum Thema Hausgeburt schreib ich dir mal einen Artikel. ;-) Aber such dir auf jeden Fall schnell schon mal eine Hausgeburtshebamme, die sind ja zur Zeit vom Aussterben bedroht. Da muss man sich früh kümmern.
      Liebe Grüße und lasst es euch gut gehen!

      Antworten
  2. mamafraumensch says:

    Ich hatte mir damals auch noch folgende Gedanken gemacht:
    Wie wird mein Mann die Geburt verkraften und mich danach sehen?
    Woher weiß ich, dass ich eine gute Mutter bin?
    Wie lange soll ich zuhause bleiben, um dem Kind und mir gerecht zu werden? Früh Kinderkrippe oder erst Tagesmutter, dann Kindergarten?

    Zur Zeit, 9 Monate nach der Geburt, sind es folgende Fragen:
    Was ist der beste Zeitpunkt (Altersabstand) für ein zweites Kind?
    In der nächsten Schwangerschaft wieder einen GVK besuchen?
    Wird meine zweite Geburt leichter?
    Ähneln sich die ersten Geburten von Mutter und Tochter, ist das Einbildung oder Vererbung?
    Wird das Stillen beim zweiten Mal einfacher bzw. kommt der Milcheinschuss früher/stärker?

    Vielleicht ist da ja ein interessantes Thema für dich dabei. ;-)

    Antworten
  3. Nici says:

    Ich liebe deinen Blog! :D Durch eine Freundin bin ich jetzt während meiner 2. Schwangerschaft auf deine Seite gestoßen und die ganzen Geburtsberichte… Ich heule regelmäßig! ;)

    Ich weiß noch ganz genau, wie ich mir vor der Geburt unserer Tochter tierische Sorgen gemacht habe, ob mich mein Kind überhaupt lieben kann und ob ich nicht vielleicht eine schlechte Mutter sein würde, weil ich sowas ja vorher noch nie mitgemacht habe… Und ich hatte Angst vor der Geburt und den Schmerzen – höllische Angst! Dann kam ich zur Einleitung ins KH (Gestationsdiabetes, ET+5) und war in der glücklichen Lage, dass ich eine Beleghebamme hatte, die sich auch in den Tagen vor der Geburt richtig toll um mich gekümmert hat. Als es im Kreisssaal nicht so richtig weiter ging, habe ich mich für eine PDA entschieden, ab da war der Abend für meinen Freund und mich einfach nur wunderschön… Im Schein einer Salzkristalllampe und mit meiner vorher extra zusammengestellten CD (von Carly Simon über Aretha Franklin hin zu The Darkness und Placebo) haben wir die letzten Stunden zu zweit im Krankenbett gekuschelt und laut mitgesungen und als die Kleine dann da war (absolut schmerzfrei!)… Ich hatte das Gefühl, dass die Welt stehen bleibt! Heute weiß ich, dass mein Kind mich über alles liebt… Genauso wie ich sie liebe. Es ginge gar nicht anders… :D

    Und trotzdem habe ich auch in dieser Schwangerschaft wieder die gleichen Ängste… Kann mich auch der kleine Junge in meinem Bauch lieben? Reicht meine Liebe auch für ein zweites Kind aus?

    Aber diesmal freue ich mich auf die Geburt und das Abenteuer danach. :D Zum Glück wieder mit meiner Beleghebamme von damals.

    Antworten
  4. Diana says:

    Ich habe deinen Blog heute zufällig gefunden und finde ihn echt klasse :) Ich bin Schülerin der 12 Klasse , schwanger und hab noch ein Jahr vor mir .. Mein einzigste und größte Angst ist ob ich meinen Abschluss schaffe und wie ich dann trotz Kind eine Ausbildung finde.

    Antworten

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