Beiträge

Feminismus und der Geburtsmodus

Warum der Geburtsmodus nichts mit Feminismus zu tun hat

Seit geraumer Zeit ärgert mich eine pseudofeministische Strömung, die unablässig Mütter attackiert. Gerade brachte die EMMA einen besonders absurden Artikel dazu, mit dem schönen Titel: “Kaiserschnitt oder „natürliche“ Geburt?“ Ich muss fragen: „Einseitiger ging’s wohl nicht, Tante EMMA?“ Eine feministische Zeitschrift, die wieder einmal Frauen gegeneinander ausspielt: Kaiserschnitt versus natürliche Geburt? Na toll!
Mütter, die eine natürliche Geburt wünschen, sind wieder mal die Verblendeten. Sie erscheinen im Artikel von Frau Dr. med. Martina Lenzen-Schulte als religiös motivierte Masochisten, mit später garantiert eintretender Inkontinenz, die sich im tiefsten Inneren eigentlich einen Kaiserschnitt gewünscht hätten. Liebe EMMA-Redaktion: „Ist das euer Ernst?“ Weiterlesen

Lovely Blog Award Jana Friedrich

7 Fakten über mich – Lovely Blog Award

Generell bin ich ja eher so eine verschlossene „Mupfel“ (=Muschel – frei nach Ping von „Urmel aus dem Eis“), die nicht all zu viel über sich ausplaudert. Gut zuhören ist da eher meine Stärke… Und überhaupt ist das hier ja auch kein Mama-Alltags-Plauder-Blog, sondern eben der Hebammenblog. Soll heißen: Hier gibt es weniger Familiengeschichten, dafür aber um so mehr Hebammenstorys.

Aber ich wurde von Mama notes, Maternita und Küstenkidsunterwegs für den Lovely Blog Award nominiert. Man sagt ja: „Alle guten Dinge sind drei.“ Daher werde ich mein Glück mal nicht länger herausfordern und der Aufforderung, ein wenig über mich zu verraten, nachkommen. Weiterlesen

Toleranz Schubladen und Sisterhood

Mehr Toleranz! Weg mit den Schubladen!

Kleine Warnung vorweg: Dies ist ein eher persönlicher, nicht wirklich nur hebammenthemenspezifischer Artikel, der jetzt aber einfach mal raus musste!
Den finalen Schreibanstoß gab mir gestern „Mamamiez“ mit einem Beitrag über Schubladendenken.  Aber das Thema brodelt schon seit einiger Zeit in mir…

„Sisterhood is powerful but it can kill you“

So stand es in den Mitte-Siebziger-Jahren über der Tür einer Mitbewohnerin aus der Frauen-WG, in der meine Mutter eine Zeit lang mit mir wohnte. Über dem Plakat hingen zwei gekreuzte Messer. Weiterlesen