Buchtipp zum Thema Wochenbettdepression: "Nur die Liebe fehlt"

Buchtipp: „Nur die Liebe fehlt“ – über die Wochenbettdepression

In jeden guten Geburtsvorbereitungskurs gehört auch ein aufklärendes Gespräch über das Thema Wochenbettdepressionen, auch bekannt als Postpartale Depression.
Wenn die Paare bei mir im Kurs sitzen, sich über die kugeligen Bäuche streichen und sich gemeinsam über Tritte und Bewegungen ihrer Babys freuen, scheint dieses Thema seltsam fern und abwegig.
Und trotzdem könnte es jede dieser Frauen treffen. Denn eine Wochenbettdepression macht nicht halt vor Frauen mit Wunschkindern, nicht vor sozial gut gestellten Familien und nicht vor bestimmten Altersgruppen.
Eine Wochenbettdepression kann jede Frau treffen.
Daher ist es ratsam, sich in Zeiten, in denen es einem gut geht, wenigstens mal kurz mit dem Thema zu beschäftigen. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit weit größer, eine Wochenbettdepression auch als solche zu erkennen, sollte sie denn entstehen. Und das ist bei immerhin bei 10 – 20% der Frauen der Fall. Richtig dramatisch entwickeln sich die Wochenbettdepressionen bei ungefähr 2%.
Das Buch “Nur die Liebe fehlt – Von Depressionen nach der Geburt und Müttern, die ihr Glück erst finden mussten, das ich euch heute dazu vorstelle, bietet dafür einen spannenden Einstieg, denn es beinhaltet überwiegend kommentierte Fallbeispiele. Das ist ziemlich spannend. Weiterlesen

Buchvorstellung "Meine Wunschgeburt" und Interview mit Ute Taschner

„Meine Wunschgeburt“ nach Kaiserschnitt – Buchvorstellung und Interview

Weltweit steigen die Sectioraten. Auch in Deutschland lagen sie bereits 2010 bei 31,9%. Tendenz steigend. 1993 waren es noch 17%. Innerhalb der Jahre, die zwischen diesen beiden Zahlen liegen, hat sich aber die Anzahl der Kinder, die in einem kritischen Zustand zur Welt kommen nicht verändert. Wie kommt es also, dass der Kaiserschnitt die natürliche Geburt immer weiter verdrängt? Welche Gründe, medizinisch oder nichtmedizinisch, führen zu dieser drastischen Zunahme?

Diese Fragen stehen am Anfang des Buches „Meine Wunschgeburt“. Die Autorinnen haben eigene Erfahrungen mit dem Bauchschnitt gemacht und beide brachten, nach jeweils zwei Kaiserschnitten, ihre dritten Kinder spontan zur Welt. Mit der Medizinerin und freien Autorin Ute Taschner habe ich über ihr Buchbaby „Meine Wunschgeburt – selbstbestimmt gebären nach Kaiserschnitt.“ gesprochen.* Weiterlesen

"Das Wochenbett" Eine Buch-Rezension

Das Wochenbett – Buchrezension

Das Wochenbett ist ein Neubeginn, eine transformative Zeit und ein großes Abenteuer.
Ein gutes, entspanntes Wochenbett füllt die Kraftlager der frisch geborenen Mutter auf, begünstigt die natürlichen Rückbildungsprozesse und liefert die Grundlage für eine gute Eltern-Kind-Beziehung. Alles ist neu und aufregend, aber auch anstrengend und Kräfte zehrend. Dabei wird die Bedeutung dieser besonderen Zeit oft unterschätzt.
Daher freut es mich sehr, dass meine Hebammen-Kollegin Anja Constance Gaca gemeinsam mit Loretta Stern ein Buch geschrieben hat, das sich ausschließlich mit der Wochenbettzeit beschäftigt. Das Buch „Das Wochenbett“ liest sich sehr angenehm, ist gut strukturiert und besteht aus drei Teilen: Einem reinen Mütterteil, einem Wissensteil von dem beide Eltern und auch Großeltern oder beste (helfende) Freunde profitieren und Weiterlesen

Attachment Parenting-Buchtip: Das Geheimnis zufriedener Babys

Attachment Parenting-Buchtip: Das Geheimnis zufriedener Babys

Das Buch „Das Geheimnis zufriedener Babys“ von Journalistin, Autorin und Mutter Nora Imlau, ist perfekt für alle Eltern, die gerne auf ihr Bauchgefühl hören möchten, aber immer noch Angst vor dem Verwöhn-Gespenst haben. Ich mag sowohl Nora als auch ihr Buch sehr, so dass ich es euch heute hier im Blog gerne vorstelle.

Bedürfnisorientierte Erziehung – Attachment Parenting

Wollen wir nicht alle zufriedene Babys? In diesem Buch für einen entspannteren Familienalltag beschreibt Nora Imlau, anhand ihrer persönlichen Erfahrungen, wie der bedürfnisorientierte Umgang mit Babys gelingen kann.
Eingerahmt ist das Ganze von wunderschönen Schwarzweiß-Fotografien und vielen Zitaten rund um’s Kinderhaben.

Babys kann man nicht verwöhnen!

Nora forscht seit langem nach dem verloren gegangenen Wissen im Umgang mit Babys. Es wird aber – in unserer westlichen Welt – seit gut 200 Jahren durch ganz rigerose Regeln verdrängt. Damals wurden z.B. feste Schlaf- und Fütterungszeiten plötzlich als fortschrittlich eingestuft. Ein Kind wurde schreien gelassen: „Das kräftigt die Lungen“, wurde gesagt. Weiterlesen

Buchtip: Wie entsteht ein Baby

Buchtip: „Wie entsteht ein Baby“ – Aufklärung für alle

Noch ein Aufklärungsbuch – aber ohne Blumen und Bienen.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von der Empfängnis bis zur Geburt eines Kindes einmal radikal anders: Keine Blumen, keine Bienen. Keine Männer, keine Frauen, kein Geschlechtsteil, kein Geschlechtsverkehr. Den gibt es nämlich bei Kindern die durch Samenspende gezeugt wurden zum Beispiel gar nicht.
Im Buch wird, zugunsten einer universalmöglichen Aufklärung, konsequent auf alle Hinweise verzichtet, die auf die „konventionelle Familie“ hindeuten. Dadurch eignet sich die Geschichte gleichwohl für Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren, Kinder die durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, für Adoptivkinder oder halt für „herkömmlich“ gezeugte Kinder.
Es gibt viele bunte Bilder und extrem wenig Text, so dass viel Raum für die ganz eigenen Überlegungen und Hintergründe gelassen wird. Weiterlesen