Geburtsvorbereitende Ernährungs-Tipps – kurz & knapp erklärt

Gibt es eine geburtsvorbereitende Diät, oder ein Lebensmittel, für eine leichtere Geburt?
„Iss dieses Lebensmittel, trink jene Tasse Tee. Verzichte einfach kurzfristig auf dies und das und schon wirst du eine leichte, schnelle Geburt erleben.“ Kennst du das?
Vielleicht hast du bereits von Freundinnen, deiner Hebamme oder über Social-Media-Kanäle Tipps, wie zum Beispiel Himbeerblättertee zu trinken, eine Diät nach dem glykämischen Index zu machen, Datteln zu essen oder gar einen Wehencocktail zu mixen, bekommen.
Und wäre es nicht großartig, wenn es wirklich ein Lebensmittel gäbe, dass eine entspannende Wirkung auf die Geburt hätte, oder sie sogar superleicht machen würde? Weiterlesen

Ist der Wehencocktail zur Geburtseinleitung eine gute Methode, oder gefährlich?

„Mix dir doch ’nen Wehencocktail.“ Wenn dein Geburtstermin schon ein paar Tage verstrichen und dein Baby noch nicht da ist, dann ist es relativ wahrscheinlich, dass du mit der Empfehlung eines Wehencocktails zur Geburtseinleitung in Berührung kommst.
Aber was ist ein Wehencocktail überhaupt? Wie sieht es mit Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen aus? Gibt es sinnvolle, sichere Alternativen?
Das Netz ist voll von Rezepten und das Ganze hört sich irgendwie eher nach Party an als nach einer medizinischen Intervention. Aber genau darum handelt es sich. Denn der Hauptbestandteil des Wehencocktails – Rizinusöl – wirkt wie ein geburtseinleitendes Medikament. Es gilt zwar als „Hausmittel“, ist aber eins, das man als Schwangere besser nicht auf eigene Faust, und schon gar nicht allein zu Haus, einnehmen sollte. Denn Rizinusöl kann für Gebärende ziemlich üble und starke Nebenwirkungen haben.
Um die Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen des Mythos „Wehencocktail zur Geburtseinleitung“ geht es in folgendem Beitrag.

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Über Anwendung & Wirkung von Himbeerblätter-Tee zur Geburtsvorbereitung

Ist Himbeerblätter-Tee in der Schwangerschaft zur Geburtsvorbereitung sinnvoll und sicher?
Wenn es um die Anwendung und Wirkung von Himbeerblättertee in der Geburtsvorbereitung geht, dann erhitzen sich schnell die Gemüter. Einige Hebammen schwören auf den heißen Sud aus Himbeerblättern und sind fest davon überzeugt, dass er die Geburt erleichtert. Andere lehnen ihn kategorisch ab und haben sogar das Gefühl, dass er schadet.
Ich persönlich war lange Zeit unsicher, wie ich mich dazu positionieren soll. Ich dachte, Himbeerblättertee wird schon so lange von Hebammen in der Schwangerschaft empfohlen, da wird schon was dran sein. Tradiertes Wissen eben. Und wenn nicht, dann enthält der Tee doch zumindest ziemlich gesunde Inhaltsstoffe – kann ja eigentlich nicht schaden…

Tja, und dann habe ich mir – zur Vorbereitung auf einen Vortrag, den ich halten sollte – noch mal die Studien zum Himbeerblättertee, mitsamt seinen Inhaltsstoffen, intensiv angeschaut und mich dazu mit vielen Kolleginnen ausgetauscht. Jetzt sehe ich die Sache ein wenig anders.
Aber bilde dir doch gerne selbst eine Meinung und hinterlasse mir deine Gedanken dazu im Anschluss in den Blog-Kommentaren.

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Datteln zur Geburtsvorbereitung – Verhelfen Datteln in der Schwangerschaft zu einer schnelleren, leichten Geburt?

Schwangeren wird geraten, zur Geburtsvorbereitung für eine leichte und schnellere Geburt, Datteln zu essen. Datteln sind echte Superfrüchte. Sie sind lecker und enthalten wichtige Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe.
Aber kann dieses Lebensmittel wirklich für eine schnellere und leichte Geburt mit weniger Schmerzen sorgen?

„Zu schön, um wahr zu sein“, dachte ich und beschloss, mich mit den Studien rund um die Dattel-Frucht intensiv für euch zu beschäftigen. Denn einige Studien haben die geburtsvorbereitende Ernährung mit Datteln tatsächlich untersucht.
Was sie herausgefunden haben, stimmt optimistisch. Der Verzehr von Datteln in der Schwangerschaft scheint wirklich einen positiven Effekt zu haben. Weiterlesen

Mit der Louwen Diät zu einer leichteren, schmerzarmen Geburt – was ist dran?

Was bringt die Louwen Diät? „Verzichte in den letzten 6-8 Wochen vor der Geburt auf Zucker und weißes Mehl und die Geburt geht schnell und ist schmerzarm.“ Das ist so ungefähr das, was man über die Louwen Diät hört, im Netz liest und was viele Hebammen Schwangeren auch im Rahmen der Geburtsvorbereitung empfehlen.
Aber stimmt das auch? Und warum sollte man ausgerechnet durch den Verzicht bestimmter Kohlenhydrate eine leichtere Geburt haben? Um euch diese Frage ordentlich beantworten zu können, habe ich mir eine Übersicht über die Studienlage verschafft, aber auch recherchiert, was dazu im Internet noch so zu finden ist.
Was ich dabei herausgefunden habe, hat mich sehr erstaunt. Denn ganz offensichtlich hat sich die ursprüngliche, geburtsvorbereitende Ernährungsempfehlung von Prof. Dr. Louwen – ein bisschen wie bei „stiller Post“ – mit der Zeit verselbstständigt und verändert.

Warum es trotzdem supersinnvoll sein kann, in der Schwangerschaft, aber besonders in den letzten acht Wochen, auf kurzkettige Kohlenhydrate zu verzichten, und vor allem: wie das ganz einfach geht, das erfährst du in diesem Artikel. Weiterlesen