Geburtsbericht: geboren im Auto

Geburtsbericht – geboren im Auto

Eine der Horrorvorstellung eines jeden Paares ist es ja, nicht rechzeitig los zu kommen und das Baby alleine und ganz ohne Hilfe bekommen zu müssen – womöglich eine Geburt im Auto. Auch wenn ich gar kein Fan von geplanten Alleingeburten bin, muss ich sagen: Bei diesen schnellen Verläufen geht in der Regel alles gut und daher muss man sich meiner Meinung nach nicht allzu sehr davor fürchten. Das Wichtigste bei so einer Überraschungsgeburt ist es, das Baby warm zu halten und zu schauen, ob es zügig rosig wird und gut atmet. Denn auch für Babys ist so eine schnelle Geburt eine ganz schöne Überrumpelung und sie brauchen dann manchmal etwas länger, um gut in dieser Welt anzukommen. Am besten legt die Mama das Kind gleich auf die warme Brust und deckt es gut zu. Zusätzlich können die Füße oder der Rücken ein wenig gerubbelt werden. So gelingt die Anpassung am besten.

Marlene, die den heutigen Geburtsbericht geschrieben hat, erlebte so eine schnelle Geburt und hat das ganz großartig gemanaged. Sie hatte aber auch mit ihrem Mann eine richtig kompetente Hilfe. Aber lest selbst. Hier kommt Marlenes Geburtsbericht über eine echt rasante Geburt – wie immer mit kleinen Anmerkungen von mir in lila. Weiterlesen

Lebenlang Gastarikel: "Die belauschte Geburt"

Die belauschte Geburt – Von wilden und wunderbaren Schreien

Wer Geburten nur aus Filmen kennt, denkt alle Frauen schreien und kreischen beim Kinderkriegen wie die Scream-Queen aus dem Horrorfilm. Dem ist nicht so. Trotzdem geht es im Kreißsaal alles andere als leise zu. Schreie können befreiend sein und der Geburt gut tun. Manchmal sind sie aber auch ein Zeichen von Verzweiflung. Für eine Hebamme sind sie einfach ein normaler Teil ihres Arbeitsalltags. Weiterlesen

Berliner Sonnenuntergang am Fernsehturm

Mein Jahresrückblick 2016 – mit Blogparade

Ich liebe Jahresrückblicke. Es ist für mich großartig, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen – politisch, persönlich, gesellschaftlich… mich zu erinnern und abzugleichen: „Ja, so war mein Jahr auch. Nein, das habe ich anders erlebt.“ Ach ja! So war das!“

Daher habe ich beschlossen, diesmal meinen eigenen Jahresrückblick 2016 zu schreiben. Aber nicht nur das! Da ich selber so gerne Rückblicke lese, lade ich euch ganz herzlich ein, bei der dazugehörigen „Blogparade Jahresrückblick 2016“ mitzumachen. So geht’s:
Wer Lust hat mit von der Partie zu sein, schreibt einfach seinen persönlichen Jahresrückblick, verlinkt die Blogparade hier und postet den Link zum eigenen Text als Kommentar. Dann seid ihr dabei.
Ob ihr verschiedene Themenfelder aufmacht, oder einfach 12 aussagekräftige Fotos postet, ob ihr für jeden Monat einen Roman schreibt, oder einfach nur einen Spruch, oder ob ihr gleich quartalsweise vorgeht, oder themenbezogen, das sei ganz euch selbst überlassen. Ich freu mich über jeden Beitrag!
Wer das erste Mal bei einer Blogparade mitmacht, kann gerne hier noch mal nachlesen, wie das geht.
Wer keinen eigenen Blog hat, den lade ich ganz herzlich ein, seine Highlights oder besonderen Vorkommnisse hier einfach als Kommentar zu hinterlassen.
Die Blogparade endet am 15. Januar. #Jahresrückblick2016 Alle Blogparaden-Neuzugänge liste ich am Ende des Artikels auf.
So, das war’s auch schon mit den Erklärungen. Ich leg dann mal los und mache den Anfang: Mein Jahresrückblick enthält vor allem persönliche, berufliche Aspekte und ist chronologisch sortiert. Weiterlesen

Buchvorstellung "Meine Wunschgeburt" und Interview mit Ute Taschner

„Meine Wunschgeburt“ nach Kaiserschnitt – Buchvorstellung und Interview

Weltweit steigen die Sectioraten. Auch in Deutschland lagen sie bereits 2010 bei 31,9%. Tendenz steigend. 1993 waren es noch 17%. Innerhalb der Jahre, die zwischen diesen beiden Zahlen liegen, hat sich aber die Anzahl der Kinder, die in einem kritischen Zustand zur Welt kommen nicht verändert. Wie kommt es also, dass der Kaiserschnitt die natürliche Geburt immer weiter verdrängt? Welche Gründe, medizinisch oder nichtmedizinisch, führen zu dieser drastischen Zunahme?

Diese Fragen stehen am Anfang des Buches „Meine Wunschgeburt“. Die Autorinnen haben eigene Erfahrungen mit dem Bauchschnitt gemacht und beide brachten, nach jeweils zwei Kaiserschnitten, ihre dritten Kinder spontan zur Welt. Mit der Medizinerin und freien Autorin Ute Taschner habe ich über ihr Buchbaby „Meine Wunschgeburt – selbstbestimmt gebären nach Kaiserschnitt.“ gesprochen.* Weiterlesen

Geburtsbericht aus der Doppelperspektive von Mutter und Vater

Geburt mit Perspektivwechsel: Ein Geburtsbericht aus Mutter- & Vatersicht

Kennt ihr das, wenn mehrere Menschen von ein und demselben Ereignis berichten, es sich aber so anhört, als hätten sie etwas völlig Unterschiedliches erlebt?
Die beiden Eltern Rike und Thomas bringen mit diesem Geburtsbericht ein absolutes Novum in meinen Blog: Die Doppelperspektive! Die Mutter berichtet aus ihrer Sicht und der Vater aus seiner – sie haben den Text einfach als Paar zusammen geschrieben. Das finde ich ausgesprochen großartig, denn schon oft habe ich mich beim Lesen von Geburtsberichten gefragt, wie das wohl alles für den Partner gewesen sein mag.
Thomas schrieb mir: „Rike führte bereits ein Schwangerschaftstagebuch. Als ihr dann aber in der vielbeschäftigten und hormondurchfluteten Wochenbettzeit die Erinnerung an die Geburt zu verschwimmen drohte, schrieb ich die Geschichte für uns beide auf. Ich wollte dieses gravierende Erlebnis unbedingt konservieren. Als ich mit meiner Perspektive fertig war, hatte Rike das Bedürfnis ihre Sicht einzubringen und schon war die Idee geboren, beides ineinander fließen zu lassen.“

Ich bin den Beiden für diesen positiven Einblick sehr dankbar. Es ist ein total schöner und hinreißend persönlicher Text, der nicht zuletzt durch den ständigen Perspektivwechsel Weiterlesen