Adventskalender mal anders 2018

Der etwas andere Adventskalender

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Im Advent gibt es in zahlreichen Blogs täglich schöne Dinge zu gewinnen. Ich mache das hier mal anders:
Im Laufe des Jahres begegnen mir immer wieder Menschen, die tolle Projekte ins Leben rufen, schöne Produkte anbieten oder wunderbare Bücher schreiben. Ich schaffe es oft nicht, all das in jeweils einen Blogpost zu packen, obwohl ich euch all das immer gerne vorstellen würde.

Deshalb gibt es hier jetzt gesammelt 24 persönliche Tipps von mir, die sich allesamt auch als Geschenkideen für Weihnachten eignen. Und damit ihr genug Zeit habt, vielleicht die eine oder andere Sache noch rechtzeitig zu besorgen, gibt es heute schon alle „Türchen“ auf einmal.

Los geht’s: Weiterlesen

Nabelschnurblut-Spende

Nabelschnurblut-Spende versus Spätes Abnabeln

Pro Nabelschnurblut-Spende

„Die Stammzellen im Nabelschnurblut sind wertvoll und können Krankheiten heilen. Daher muss früh abgenabelt werden, um möglichst viel davon zu gewinnen!“

Pro Spätes Abnabeln

„Das Nabelschnurblut gehört dem Baby. Deshalb darf es nicht abgenabelt werden, bevor die Nabelschnur aufgehört hat zu pulsieren!“

Bei vielen Fachfragen, die mir gestellt werden, habe ich eine ganz klare Meinung. Aber es gibt Themen, die sind nicht einfach nur mit Richtig oder Falsch zu beantworten, sondern sind so komplex, dass sie nur jeder selbst für sich und sein Kind entscheiden kann.
Was mit dem Nabelschnurblut nach der Geburt passieren soll, ist für mich so ein Thema.
Zum Einen gehört dieses Blut – meiner Meinung nach – dem Baby und daher sollte es davon auch maximal profitieren. Zum Anderen kann dieser wertvolle Stoff aber auch kranken Menschen helfen wieder gesund zu werden. So ist die Nabelblut-Spende eben auch ein legitimer Ansatz.

Heute stelle ich euch hier beide Möglichkeiten mit allen mir bekannten Vor- und Nachteilen evidenzbasiert vor. Die Entscheidung liegt am Ende dann bei euch. Weiterlesen

Geschwister im Babyschlafsack von ziZzz

Sicher und warm durch die Nacht – im Babyschlafsack

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Ein Babyschlafsack gehört zur Erstausstattung. Vor 20 Jahren hieß es noch: „Ach, du kannst auch erst mal ein 50×50 cm Kopfkissen als Zudecke benutzen“. Für so eine Empfehlung würde man heute wohl gelyncht werden. Die Kriterien für eine gute, sichere Schlafumgebung sind da ganz klar. Ein Baby gehört nachts in einen Schlafsack. Denn den kann es sich beim Rumwurschteln, im Gegensatz zu einer Decke, nicht ausversehen über den Kopf ziehen. Außerdem verhindert er, dass das Baby sich nachts abdeckt und dann friert. So weit, so klar.

Aber worauf sollte man beim Kauf eines Babyschlafsacks achten? Wie weiß man, ob das Baby darin warm genug ist?
Eine angenehme Temperatur ist ein wichtiger Faktor für guten Schlaf. Ein Baby, dem zu kalt ist, wird leichter aufwachen – bei einem Baby, dem zu warm ist, besteht die Gefahr zu überhitzen. Was ist also mit dem berüchtigten Wärmestau? Und bis zu welchem Alter sollten Kinder im Schlafsack schlafen?
Auf Anregung meines heutigen Kooperationspartners ziZzz, bin ich diesen Fragen für euch mal auf den Grund gegangen. Und als Goodie gibt es auch noch einen ziZzz-Schlafsack zu gewinnen. Weiterlesen

Schwierige Hebammensuche

„Für 700,- € bar auf die Hand, betreue ich dich gerne…“

Mir fällt fast der Telefonhörer aus der Hand. Ich spreche gerade mit einer Kollegin – eigentlich über Kursplanung. Aber da die Situation in Berlin gerade so angespannt ist, tauschen wir Hebammen uns natürlich bei jeder Gelegenheit auch über unsere freien Kapazitäten aus: „Ich bin bis Mai ausgebucht“, sagte ich gerade. „Ich auch“, erwiderte meine Kollegin. „Aber ab und zu quetsche ich doch noch eine dazwischen, weil mir das so leid tut, dass sie sonst gar keine Hebammenbetreuung bekommen. So auch grad wieder: Da hat eine Frau ausgerechnet an Weihnachten Termin. Sie war nach 30 Anrufen schon sehr verzweifelt. Aber dann ist sie an eine Kollegin geraten, die ihr sagte, sie würde sie für 700,-€ extra betreuen.“
Ich frage nochmal nach, weil ich es nicht fassen kann. Weiterlesen

Die Geburt verarbeiten

Eine schwierige Geburt verarbeiten – So hilft dir das Schreiben deines Geburtsberichtes

Seit ich Geburtsberichte veröffentliche (2013), werde ich von entsprechenden Zuschriften regelrecht überschwemmt. Tatsächlich habe ich hier noch gut 100 Texte auf Lager!
Das zeigt, was für ein großes Bedürfnis es vielen Frauen ist, die eigene Geburt – ganz gleich, ob es eine gute oder schwierige Geburt war – im Nachgang zu reflektieren. Bei einer schönen Geburt ist das relativ leicht. Da sprudeln die überwiegend positiven Erinnerungen nur so heraus. Wenn es jedoch eine schwierige Geburt war, vielleicht sogar traumatisierend, dann ist das schon gar nicht mehr so einfach. Aber gerade dann ist es wichtig und hilfreich, die Geburt aktiv zu verarbeiten. Nur: wie geht das genau?

Meine heutige Gastautorin – Tanja Liebl – ist Hebamme und angehende Psychotherapeutin. In ihrer Praxis in Österreich bietet sie Geburtsvorbereitung mit Hypnose (Hypnobirthing) an und begleitet Frauen bei der Verarbeitung schwieriger Geburtserlebnisse und emotionalen Krisen rund um’s Kinderkriegen. Zu diesen Themen veröffentlicht sie Blogartikel und zeigt in einem kostenlosen Online-Minikurs, wie frau eine schwierige Geburt verarbeiten kann.

Anleitung zum Geburtsbericht verfassen

Speziell für den Hebammenblog hat sie eine praktische Anleitung geschrieben, wie man das Projekt: „Geburtsbericht verfassen“ am besten angehen könnte, ohne dabei von eventuell auftauchenden, negativen Gefühlen überwältigt zu werden. Es ist ein 4-tägiger „Schreibplan“, den ich richtig gut finde. Aber lest selbst: Weiterlesen