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Geburtsbericht: Samaras Nabelschnurverwicklung

Geburtsbericht: Eine Nabelschnurverwicklung

Bei jedem ersten Wochenbettbesuch gehört die Nachbesprechung der Geburt, neben der rein medizinischen Betreuung, zu meinen liebsten und wichtigsten Aufgaben. Ich befrage die Familien, wie sie die Geburt erlebt haben, ob irgend etwas völlig anders gelaufen ist als gedacht oder ob sie irgend etwas nicht verstanden haben und gerne noch einmal besprechen möchten. Oft hilft es Müttern und Vätern bei der Verarbeitung der Geburt, einfach alles noch mal erzählen zu können. Manchmal helfen dann meine Erklärungen dabei, bestimmte Situationen richtig einzuordnen und zu verstehen. In jedem Fall tut es frischen Eltern sehr gut und ist obendrein ein schöner Einstieg in die Wochenbetreuung.

Für die erste „gebloggte“ Geburtsbesprechung auf Hebammenblog.de hat mir Kathrin – vom Blog Nestling.org – von der Geburt ihrer Tochter erzählt. Ihre sehr persönlichen Erlebnisse, die Nabenschnurverwicklung ihrer Tochter, sowie meine Erläuterungen und Kommentare – in lila – könnt ihr jetzt hier lesen. Weiterlesen

Feuerwehr

Schatz, das Kind kommt! Nur wann?! Der Geburtsbeginn

Je näher der errechnete Termin rückt, um so mehr kreisen die Gedanken ja um den Geburtsbeginn. Wie wird es sein? Werde ich mit den Schmerzen klar kommen? Wie lange wird die Geburt dauern?  Vor allem aber erst mal: Wie geht es los?
Es gibt ja viele unklare Zeichen für einen baldigen Geburtsbeginn. Manche Frauen überkommt eine allgemeine Unruhe, Appetitlosigkeit, oder ganz im Gegenteil Heißhunger. Ziehende Schmerzen im Unterleib oder im Kreuz können auftreten. Manche Frauen spüren ein zunehmendes Druckgefühl auf der Blase.  Häufiges – noch häufigeres ;-) – Wasserlassen ist die Folge. Oft bekomme ich dann Anrufe von Frauen, die ihren Körper nun ganz genau beobachten, und sich fragen: „Geht es bei mir los, oder wie war das nochmal bei…?“

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