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Zustand der Geburtshilfe im Wahljahr 2017

Geburtshilfe in Deutschland im Jahre 2017- Wahljahr!

Geschlossene Kreißsäle, Geburten im Auto & Verletzungen der Hinzuziehungspflicht, katastrophale Zustände in der Geburtshilfe – Immer wenn man denkt, es kann nicht schlimmer werden, kommt Murphy!

Geschlossene Kreißsäle

Durch den Trend zur Zentralisierung und den gleichzeitig beginnenden Hebammenmangel, schließen vor allem kleinere Kliniken ihre geburtshilflichen Abteilungen. Viele Regionen sind mittlerweile ganz ohne Kreißsaal. Die Wege für die Schwangeren werden weiter und weiter.

Jetzt bekommen die verbliebenen Häuser mit Geburtshilfe (oh Wunder, oh Wunder) Probleme damit, die vielen Geburten aufzufangen. Zusätzlich schwinden die Hebammen weiter. Das führt zu weiteren Schließungen oder anderen kreativen “Lösungen“. Weiterlesen

Elternprotest goes Europe

Elternprotest goes Europe – oder: warum ich Besuch von einer schwedischen Puppe bekam

Status Quo der Geburtshilflichen Versorgung in Deutschland im Februar 2017:
2016 schlossen deutschlandweit 18 Kreißsäle. Weitere Schließungen sind für 2017 angekündigt. Mehrheitlich waren das kleine Kliniken mit relativ wenig Geburten. Die Klinikleitungen sprechen dann immer von Unwirtschaftlichkeit. Denn auch wenn in einem Krankenhaus nur wenig Geburten stattfinden, muss ja immer ein bestimmtes Kontingent an Personal vorgehalten werden. Geburtshilfe – mit allem, was eben in einer Klinik dazu gehört – ist teuer. Es kommt also immer mehr zur Zentralisierung der Geburtshilfe in große Geburtskliniken mit einer hochtechnisierten Ausstattung und oft einer angebundenen Kinderklinik, die für alle Notfälle und Eventualitäten ausgestattet ist. Weiterlesen