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Hausgeburt bei "ET+3 Regelung" – ein Geburtsbericht

Hausgeburt bei „ET+3 Regelung“ – ein Geburtsbericht

Verenas dritte Geburt begann mit Wut und Sorgen. Sie freute sich auf eine Hausgeburt und hatte alles dafür vorbereitet. Da sie mit ihrem Baby aber über den Errechneten Termin ging, galt für sie die sogenannte ET+3 Regelung. Die Überschreitung des Geburtstermins gilt als mögliches Ausschlusskriterium für eine außerklinische Geburt. Verena hatte daher große Angst um ihre Hausgeburt und einige Tage Kopfkino, bevor es dann endlich los und – ich spoiler jetzt mal ein bisschen – auch alles gut ging. Sie schrieb mir: Weiterlesen

Hausgeburtsbericht einer selbstbetimmten Geburt

Die wiederentdeckte Selbstbestimmtheit – Ein Hausgeburtsbericht

Der Hebammen-Elternprotest wühlt viele Frauen auf. Immer mehr von ihnen erkennen, dass die selbstbestimmte Geburt zur Disposition steht. Und wie wir alle wissen, geht es noch um weit mehr als das…

Patricia ist so eine Frau. Sie hat mir, aufgebracht durch die jetzt so unsichere Zukunft der Hebammen, ihren wunderschönen Hausgeburtsbericht anvertraut. Mit ihrem Geburtsbericht möchte sie auf einen wichtigen Teil der Hebammenarbeit hinweisen: Die außerklinische Geburtshilfe, die ihr, aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen, sehr am Herzen liegt. Sie hat ihr erstes Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht. Aber erst, als die zweite Geburt anstand, wurde ihr klar, dass die erste Geburt ein traumatisches Erlebnis für sie war. Und das wollte sie partout nicht noch einmal erleben. So kam sie schließlich auf die Hausgeburt.
Patricia möchte anderen Frauen Mut für außerklinische Geburten machen, denn auch sie fand ihren eigenen Mut durch die Hausgeburtsberichte anderer. Sie sagt selbst: „Die Hausgeburt war die beste Entscheidung meines Lebens – es war die schönste Geburt, die man hätte haben können.“ Weiterlesen

Wassergeburt mit Hebamme

Wunderschöne Wassergeburt

Heute muss ich euch unbedingt mal von der superschönen Wassergeburt erzählen, die ich vor einiger Zeit betreuen durfte:

Ankunft im Kreißsaal

Ich kam um sechs Uhr zum Frühdienst. Mein erster Blick, wenn ich in den Kreißsaalbereich komme, ist der ins „Aquarium“. So nennen wir das verglaste Kontroll- und Arbeitszimmer. Dort stehen an einem Bord alle Namen, Besonderheiten und Befunde und dorthin werden auch aus allen Räumen die CTG’s (Herzton-Wehenschreiber) übertragen. So kann man sich einen schnellen Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. An dem besagten Morgen lief nur ein einziges CTG und das sah super aus. Also Zeit für einen schnellen Tee und die Übergabe durch den Nachtdienst.

Meine Kollegin berichtete von einer Frau, die gegen drei Uhr Nacht mit kräftigen Wehen gekommen sei, ihr erstes Kind erwartete und zur Entspannung im Kreißsaal in der Gebärbadewanne sei. Weiterlesen