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Wundergriff "The Hold" für weinende Babys

Der Wundergriff für schreiende Babys – Was ist dran an „The Hold“?

Ein Youtube-Filmchen sorgt gerade für ziemlich große Aufregung im Netz. Ein amerikanischer Kinderarzt scheint einen Wundergriff zur Beruhigung von weinenden Babys gefunden zu haben!
Kann das sein? Das wäre doch wirklich zu schön! Ich werde bereits viel dazu gefragt: Wie ich das sehe, was ich denn glaube…
Ich bin skeptisch.
Aber wir können sicher ganz schnell gemeinsam herausfinden, was an der Sache wirklich dran ist! Und das geht so: Anschauen. Ausprobieren und anschließend die Ergebnisse in meiner kleinen Mini-Umfrage sammeln. Seid ihr dabei?

Anschauen

Im Film sehen wir Dr. Hamilton, der uns erklärt, wie er in seiner Arztpraxis Babys beruhigt, damit er sie besser untersuchen und auch entspannter mit den Eltern sprechen kann. Er nimmt uns im Film mit in seinen Behandlungsraum. Dort liegt ein weinendes Baby auf einer Behandlungsliege. Die Mutter sitzt ein kleines Stück entfernt auf einem Stuhl und schaut zu. Weiterlesen

Bauchgefühl verzweifelt gesucht

Bauchgefühl verzweifelt gesucht!

Alle Eltern haben es. Es ist angeboren. Und wenn keiner reinredet ist es da: Das Bauchgefühl. Es sorgt für angemessenes Verhalten. Es lässt uns ein weinendes Baby hochheben und trösten. Es „merkt“, ob es dem Baby zu kalt, oder zu warm ist, ob es Hunger hat oder es grad nölig ist, weil einfach nur müde. Und es weiß, wie man darauf am besten reagiert. Daher ist es gut, immer erst mal auf’s Bauchgefühl zu hören, oder nicht?

Gegenspieler

So einfach könnte es sein, wäre da nicht noch diese penetrante Stimme aus dem Hinterkopf. Sie kommt aus „Ratgebern“, von Bekannten, Verwandten, Freunden, oder aus Internetforen und ist Teil unserer Informationsgesellschaft. Die „Stimme im Kopf“ torpediert das Bauchgefühl.
Wenn das Baby weint, sagt sie: „Nun lass es auch mal schreien, es hat doch gar nichts.“
Wenn es Hunger hat, sagt sie: „Nicht schon wieder. Es muss jetzt mal langsam feste Essenszeiten lernen.“
Die „Stimme im Kopf“ macht, dass Eltern sogar ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie ihr Kind wiegen und schuckeln. Denn sollte es nicht schon längst gelernt haben alleine einzuschlafen?
Das Schlimme an der Stimme ist, dass sie lauter wird, wenn man müde und gereizt ist. Das kennen viele Eltern nur all zu gut. Aber wenn die Stimme der „Vernunft“ dann die Oberhand gewonnen hat, Weiterlesen

Babyzeichensprache

Babyzeichensprache – Dein Baby besser verstehen

„Ach, könnte ich mein Baby doch nur besser verstehen!“ Das wünschen sich viele Eltern, denn nicht immer ist das Schreien oder Brabbeln ein klares Signal. Man lernt zwar bestimmte Tonlagen und Laute der Babys relativ schnell zu deuten, aber noch eindeutiger sind dann die Gesten, die recht bald dazu kommen. Wenn das Baby z.B. die Ärmchen ausstreckt und „Äh, äh“ macht, ist klar, dass es auf den Arm möchte.
Wäre es nicht toll, wenn es eine einfach zu beherrschende Zeichensprache für Babys gäbe? Überraschung: Die gibt es! Julia Klamke, zweifache Mutter und neuerdings Babyzeichensprache-„Lehrerin“, hat mir im Hebammenblog.de-Interview davon berichtet: Weiterlesen

Lieber Ferbern als Schütteln!

Lieber “Ferbern” als Schütteln!

Mit zunehmend gemischten Gefühlen beobachte ich seit einiger Zeit eine neue Bewegung im Netz: Dabei geht es um einen Aufruf an den GU-Verlag, das berüchtigte Buch „Jedes Kind kann Schlafen lernen“ vom Markt zu nehmen. Auf den ersten Blick eine gute Idee. Ich finde den Inhalt des Buches, genau wie viele andere, höchst bedenklich.
Wer das Buch und die Methode noch nicht kennt, dem empfehle ich das Video von Nestling.org, welches das sogenannte „Ferbern“ eindrucksvoll darstellt.

Buchverbot oder Meinungsfreiheit

Ich schloss mich dennoch diesem Aufruf nicht an. Warum? Weiterlesen

Bedienungsanleitung fuer schreiende Babys

Bedienungsanleitung für schreiende Babys

Schreiende Babys können für Eltern eine regelrechte Zerreißprobe darstellen. Sie fragen sich: Was hat es nur? Und vor allem: Was kann man dagegen tun?
In einer von mir betreuten Familie wird das sicherlich kein großes Problem darstellen. Die sechsjährige Cholly, große Schwester eines wenige Tage alten Babys, hat für ihre Eltern einfach mal eine Baby-Anleitung geschrieben: Weiterlesen