Schlagwortarchiv für: Wehen

Geburtsbericht: Xaver und die Kiwi-Saugglocke

Der Einladung, auf Hebammenblog.de über Geburten zu berichten, sind unglaublich viele von euch gefolgt. Eine von ihnen ist Isabel. Sie schrieb mir:
„Ich finde deine Idee, schonungslos über Geburten zu schreiben, toll! Ich erzähle die Geschichte der Geburt meines Sohnes total gerne. Eine Geburt ist ein solches Wunder und jede verläuft komplett anders. Ich habe mir im Vorfeld viele Geburts-Stories angehört und fand es beruhigend, mir dabei auch die aberwitzigsten Details anzuhören.“

Wenn ihr auch Lust auf Details habt, dann ist dieser Bericht genau richtig. 😉 Er ist, wie auch die Geburt selbst, sehr lang, aber Isabel beschreibt das Geschehen und ihre Gedanken dazu sehr schön und fesselnd. Meine Erläuterungen und Kommentare gibt’s dazu „wie immer“ in lila. Weiterlesen

Geburtsbericht: Eine Nabelschnurverwicklung

Bei jedem ersten Wochenbettbesuch gehört die Nachbesprechung der Geburt, neben der rein medizinischen Betreuung, zu meinen liebsten und wichtigsten Aufgaben. Ich befrage die Familien, wie sie die Geburt erlebt haben, ob irgend etwas völlig anders gelaufen ist als gedacht oder ob sie irgend etwas nicht verstanden haben und gerne noch einmal besprechen möchten. Oft hilft es Müttern und Vätern bei der Verarbeitung der Geburt, einfach alles noch mal erzählen zu können. Manchmal helfen dann meine Erklärungen dabei, bestimmte Situationen richtig einzuordnen und zu verstehen. In jedem Fall tut es frischen Eltern sehr gut und ist obendrein ein schöner Einstieg in die Wochenbetreuung.

Für die erste „gebloggte“ Geburtsbesprechung auf Hebammenblog.de hat mir Kathrin – vom Blog Nestling.org – von der Geburt ihrer Tochter erzählt. Ihre sehr persönlichen Erlebnisse, die Nabenschnurverwicklung ihrer Tochter, sowie meine Erläuterungen und Kommentare – in lila – könnt ihr jetzt hier lesen. Weiterlesen

Die Periduralanästhesie (PDA) – Fluch und Segen

„Na klar nehme ich ne PDA, ich würd mir ja auch nicht ohne Betäubung einen Zahn ziehen lassen.“
Ganz ehrlich: Diesen Satz kann ich nicht mehr hören.
Ich würde ernsthaft darüber nachdenken den Zahnschmerz in Kauf zu nehmen, wenn ich wüsste, dass es dadurch besser geht, der Zahn sich dadurch regeneriert, oder ein Neuer wächst. Sozusagen als Belohnung. Belohnt wird Zahnschmerz aber nie. Zahnziehen geht mit Schmerzen weder besser, noch schneller, noch schöner.
Anders beim Geburtsschmerz. Den auszuhalten kann lohnend sein, befriedigend, ja bewusstseinserweiternd.
Voll eso…?
Vorweg: ich bin ein Fan der PDA! Ich liebe die PDA! Ich liebe die Anästhesisten! Sie sind die Retter in der Not. Nur ohne Not haben sie im Kreißsaal einfach nix zu suchen.

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Hilfe ich bin drüber! Geburtseinleitung: ja oder nein?

Stell dir vor du wachst am Errechneten Termin (ET) auf und hast keine Wehen. Dabei hast du doch schon 40 Wochen genau auf diesen Tag gewartet. Nun ist er da und… nichts passiert. Was nun?
Für viele Frauen ist das “Über den Termin gehen” eine Qual, die mit jedem verstrichenen Tag wächst.
Sollte man die Geburt jetzt einleiten? Und wenn ja, wie funktioniert dann die Geburtseinleitung?

In diesem Blogartikel findest du alle Informationen, die du brauchst, um selbst gut bewerten zu können, was eine Einleitung bedeutet und ob du Weiterlesen

Geburtsschmerz – wozu eigentlich?

Unter Schmerzen sollst du gebären!? Ich denke den Geburtsschmerz verdanken wir nicht etwa Evas Neugierde, sondern eher unserem aufrechten Gang. Der führte dazu, dass der Beckenausgang enger, bzw. der Beckenboden straffer sein musste, als bei Säugetieren, die auf allen Vieren laufen. Dadurch ist der Weg unserer Menschenbabys durch das Becken anstrengend und für die Mütter fast immer sehr schmerzhaft. Weiterlesen