Brustskulptur

Warum Stillen gut ist – für Mutter und Kind

Die Weltgesundheitsorganisation rät: Ein halbes Jahr ausschließlich – und bis ins zweite Lebensjahr unter steigenden Mengen von Beikost zu stillen. Aber warum ist das Stillen denn nun so gut?

Da sind zum einen die Vorteile für dein Kind:

  • Die erste Milch, das Kolostrum (Vormilch) entspricht in der Menge und Zusammensetzung exakt den Bedürfnissen des Kindes. Sie sorgt für einen Schutz vor Infektionen und verhindert in der Regel eine Unterzuckerung.
  • In der Muttermilch sind Abwehrstoffe enthalten, die dafür sorgen, dass
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Der tollste Papa

Väter bei der Geburt – 10 Tips für ein schönes, gemeinsames Geburtserlebnis

Wenn beide Partner sich entschlossen haben, die Geburt gemeinsam durchzustehen, stellt sich für den Begleitenden oftmals die Frage: Was kann ich eigentlich machen um meine Partnerin zu unterstützen?

Das Wichtigste ist dann natürlich erst mal der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles!
Dann habt ihr schon 90% der Anforderungen erfüllt.

Hier meine Vorschläge für die verbleibenden 10%: Weiterlesen

Bauch

Über mich

In drei Sätzen:

Ich bin Jana aus Berlin, Hebamme seit 1998 und Mutter von zwei Kindern.
In diesem Hebammenblog teile ich mit dir mein Wissen und meine Erfahrung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Du bekommst bei mir Informationen, Beratung und „Zutaten“ zur Meinungsbildung für eines der spannendsten Abenteuer des Lebens.

– Jana Friedrich, im Mai 2012 –

 

Für Alle die mehr wissen wollen:

Täglich verwandle ich mich innerhalb von 8 Stunden in: Freundin, Retterin, Mutter, Autorität, Schwester, Psychologin, Beichtstuhl, Motivationstrainerin und Cheerleader. Im Angesicht der „Lebenskrise Geburt“ bekomme ich lang gehütete Familiengeheimnisse anvertraut. Es entblättern sich vor mir eingefahrene Paarstrukturen, ich werde Zeuge von Begeisterung, Hysterie, Grenzgang, Panik und Glück.

Mein Beruf – eine Berufung

Wie bei jedem anderen Job gibt es auch in meinem Routinen, Langeweile und Streß. Aber es gibt eben auch immer wieder diese Momente der Teilnahme an unglaublicher Freude, die mich jedes mal erneut begeistern. Wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde, sehe ich meistens in strahlende Augen: „Oh, schön! Toll! – Hebamme – was für ein Traumberuf!“ Der älteste Frauenberuf der Welt (oder war das nicht die Prostitution?) ist gut angesehen. Immer gibt es positive Reaktionen. Schlimmstenfalls mal ein: „Das könnte ich nicht“, oder „wie schaffst Du das?“ Das frag ich mich auch manchmal, morgens um 5, wenn der Wecker zum Frühdienst klingelt…
Und dennoch liebe ich meinen Beruf. Ich beobachte das Wunder der Mensch-Werdung noch immer mit dem gleichen Staunen, wie zu Beginn meiner Ausbildung. Es rührt mich die Freude der Familien und ich freue mich meinen Anteil daran zu haben. Die besonderen Momente dieses besonderen Berufes tragen mich lange und weit durch den Alltag.

Werdegang

Seit 1998 arbeite ich als Hebamme. Ich habe in einem großen Perinatalzentrum (Klinik für Risikoschwangere mit angeschlossener Kinderklinik) gearbeitet und war dann 15 Jahre lang in einem kleinen, familienorientierten Kreißsaal. Dann folgten 4 Jahre mit hauptsächlich freiberuflicher Arbeit. Ich betreute Frauen zu Hause, oder in der Praxis in der Vor- und Nachsorge. Einmal die Woche leitete ich einen Geburtsvorbereitungskurs. Zusätzlich habe ich eine einjährige Ausbildung in traditioneller Chinesischer Medizin mit dem Schwerpunkt Geburtshilfe abgeschlossen. Außerdem schrieb ich ein Buch: „Das Geheimnis einer schönen Geburt“.
Zur Zeit studiere ich. Wenn alles gut geht, werde ich 2020 einen B. Sc. in Hebammenkunde haben. Zusätzlich arbeite ich im Kreißsaal und gebe wöchentlich Geburtsvorbereitungskurse – auch solche speziell für Zwillingseltern.
Schon zwei Mal habe ich das Abenteuer Geburt selbst gewagt. Meine Tochter kam aus Beckenendlage (mit dem Po zuerst) in einer großen Klinik zur Welt. Mein Sohn erblickte im heimischen Bett das Licht der Welt.

Wie ich zum Bloggen kam

Meinen Frauen riet ich vorher immer: “Lest bloß nicht im Internet!“ Da dort so viel ungefiltertes Halbwissen im Umlauf ist. Nun mache ich selber den Versuch diesen Zustand zu ändern.
Ich wünsche mir, dass mein Hebammenblog ein Ort wird, in dem Frauen und Familien Informationen finden, aber auch Unterhaltung, Diskussionsgrundlagen und handfeste Tipps.
Ich werde auch kleine anschauliche Geschichten aus meinem Arbeitsleben einarbeiten, die aus Datenschutz und Gründen der Schweigepflicht mit frei erfundenen Namen und zeitlich versetzt erscheinen.

Dieser Blog ersetzt natürlich keinesfalls die eigene betreuende Hebamme. Die findet ihr über: Deutscher HebammenVerband e.V.: Hebammensuche
Wenn ihr Fragen, Anmerkungen oder Themenwünsche habt, freue ich mich über rege Interaktion.

– Jana Friedrich, im Mai 2012 –

Hebammenblog.de hat Geburtstag

Ich bekomme „ein Blog“

Willkommen im Leben Hebammenblog!

Heute feiere ich den Geburtstag von meinem neuen „Baby“. Ich habe es zwar keine neun Monate, aber bestimmt neun Wochen „ausgetragen“ und nun ist es reif genug um auf die Welt zu kommen. Ich bin diesmal Mutter und Hebamme in einem. Natürlich hat mich der werdende Vater – Boris ;-) sehr gut unterstützt und sich um die Ausstattung des „Kinderzimmers“ gekümmert.
Ich bin stolz, gespannt, und auch ein bisschen besorgt, ob alles gut geht. Und wie jede Mutter hoffe ich, dass Weiterlesen

Feuerwehr

Schatz, das Kind kommt! Nur wann?! Der Geburtsbeginn

Je näher der errechnete Termin rückt, um so mehr kreisen die Gedanken ja um den Geburtsbeginn. Wie wird es sein? Werde ich mit den Schmerzen klar kommen? Wie lange wird die Geburt dauern?  Vor allem aber erst mal: Wie geht es los?
Es gibt ja viele unklare Zeichen für einen baldigen Geburtsbeginn. Manche Frauen überkommt eine allgemeine Unruhe, Appetitlosigkeit, oder ganz im Gegenteil Heißhunger. Ziehende Schmerzen im Unterleib oder im Kreuz können auftreten. Manche Frauen spüren ein zunehmendes Druckgefühl auf der Blase.  Häufiges – noch häufigeres ;-) – Wasserlassen ist die Folge. Oft bekomme ich dann Anrufe von Frauen, die ihren Körper nun ganz genau beobachten, und sich fragen: „Geht es bei mir los, oder wie war das nochmal bei…?“

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