Ozean der Emotionen - Geburtsmomente

Filmtip: “Ozean der Emotionen – Geburtsmomente”

Geburten gehören ja zu den großen “Lebenskrisen” der Menschen. Ihr Erleben ist so gewaltig, so schmerzhaft, so schön, so prägend, dass selbst sehr alte Damen noch Jahrzehnte später ganze Sätze, die bei der Geburt fielen, zitieren und sich an kleinste Einzelheiten erinnern können.
Geburten sind genau so facettenreich und individuell, wie die Frauen, die sie durchleben. Wie sie verlaufen hängt von hunderten von Faktoren ab: Herkunft, Geburtsort, Betreuung, Vorgeschichte, Flexibilität, Vorbereitung, (Selbst-)Vertrauen, Mut, Willen, Ängsten und vom Schicksal. Weiterlesen

Kliniktasche

Ich packe meine Kliniktasche und nehme mit…

So ungefähr vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin solltest Du deine Kliniktasche packen. Kinder halten sich ja selten an feste Zeiten und so kannst du Last-Minute-Stress vermeiden.
Das Allerallerwichtigste ist natürlich der Mutterpaß. Den solltest du ja sowieso immer bei dir tragen. Auch die Versicherungskarte muss mit. Für die standesamtliche Meldung brauchst du die Geburtsurkunden von dir und deinem Partner (wenn unverheiratet), oder die Heiratsurkunde und natürlich einen Ausweis. Alles Andere kann man zur Not auch improvisieren bzw. bekommst du von der Klinik. Hier aber der Vollständigkeit halber die komplette Checkliste: Weiterlesen

Geburtsschmerz

Geburtsschmerz – wozu eigentlich?

Unter Schmerzen sollst du gebären!? Ich denke den Geburtsschmerz verdanken wir nicht etwa Evas Neugierde, sondern eher unserem aufrechten Gang. Der führte dazu, dass der Beckenausgang enger, bzw. der Beckenboden straffer sein musste, als bei Säugetieren, die auf allen Vieren laufen. Dadurch ist der Weg unserer Menschenbabys durch das Becken anstrengend und für die Mütter fast immer sehr schmerzhaft. Weiterlesen

Wassergeburt mit Hebamme

Wunderschöne Wassergeburt

Heute muss ich euch unbedingt mal von der superschönen Wassergeburt erzählen, die ich vor einiger Zeit betreuen durfte:

Ankunft im Kreißsaal

Ich kam um sechs Uhr zum Frühdienst. Mein erster Blick, wenn ich in den Kreißsaalbereich komme, ist der ins „Aquarium“. So nennen wir das verglaste Kontroll- und Arbeitszimmer. Dort stehen an einem Bord alle Namen, Besonderheiten und Befunde und dorthin werden auch aus allen Räumen die CTG’s (Herzton-Wehenschreiber) übertragen. So kann man sich einen schnellen Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. An dem besagten Morgen lief nur ein einziges CTG und das sah super aus. Also Zeit für einen schnellen Tee und die Übergabe durch den Nachtdienst.

Meine Kollegin berichtete von einer Frau, die gegen drei Uhr Nacht mit kräftigen Wehen gekommen sei, ihr erstes Kind erwartete und zur Entspannung im Kreißsaal in der Gebärbadewanne sei. Weiterlesen