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Geburtsbericht aus der Doppelperspektive von Mutter und Vater

Geburt mit Perspektivwechsel: Ein Geburtsbericht aus Mutter- & Vatersicht

Kennt ihr das, wenn mehrere Menschen von ein und demselben Ereignis berichten, es sich aber so anhört, als hätten sie etwas völlig Unterschiedliches erlebt?
Die beiden Eltern Rike und Thomas bringen mit diesem Geburtsbericht ein absolutes Novum in meinen Blog: Die Doppelperspektive! Die Mutter berichtet aus ihrer Sicht und der Vater aus seiner – sie haben den Text einfach als Paar zusammen geschrieben. Das finde ich ausgesprochen großartig, denn schon oft habe ich mich beim Lesen von Geburtsberichten gefragt, wie das wohl alles für den Partner gewesen sein mag.
Thomas schrieb mir: „Rike führte bereits ein Schwangerschaftstagebuch. Als ihr dann aber in der vielbeschäftigten und hormondurchfluteten Wochenbettzeit die Erinnerung an die Geburt zu verschwimmen drohte, schrieb ich die Geschichte für uns beide auf. Ich wollte dieses gravierende Erlebnis unbedingt konservieren. Als ich mit meiner Perspektive fertig war, hatte Rike das Bedürfnis ihre Sicht einzubringen und schon war die Idee geboren, beides ineinander fließen zu lassen.“

Ich bin den Beiden für diesen positiven Einblick sehr dankbar. Es ist ein total schöner und hinreißend persönlicher Text, der nicht zuletzt durch den ständigen Perspektivwechsel Weiterlesen

Das Geheimnis einer schönen Geburt - ein eBook von Hebamme Jana Friedrich

Ich lüfte “Das Geheimnis einer schönen Geburt” für euch!

Der ET des Buches „Das Geheimnis einer schönen Geburt“ war Ende März 2016 – geboren wurde das eBook dann am 14. April. Heute. An meinem eigenen echten Geburtstag. So ist das mit den Babys. Sie kommen wann sie wollen und eben erst dann, wenn sie wirklich ganz fertig sind.
Nun ist es aber geschafft! Der Endspurt war echt noch mal aufregend. Und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, wie mein Buchbaby bei euch ankommen wird.
Ab heute kann es beschnuppert (Blick ins Buch) gekauft (nur hier im Blog) und gelesen (digital als PDF, ePub oder im mobi-Kindleformat) werden. Weiterlesen

Mehr Küsse unter der Geburt

Mehr Küsse unter der Geburt!

Küsse haben viele Bedeutungen: Ein Kuss kann für Leidenschaft, Liebe, einfach nur Freundschaft, oder, im Falle des Mafia-Kusses, sogar für Hass stehen. Es gibt den Erweckungskuss in Märchen, den Bruderkuss als Zeichen der Ehrerbietung, z.B. unter Staatsmännern, den Kuss, der die Ehe besiegelt, den demütigen Ring- oder Handkuss, das Küsschen zur Begrüßung, den zärtlichen oder auch leidenschaftlichen Kuss als Teil sexueller Liebe, den Luftkuss, Zungenkuss, Schmatzer, Schmetterlingskuss, Abschiedskuss …
Die Wirkungsweisen von Küssen sind dabei genau so unterschiedlich, wie die Kussarten und Bezeichnungen an sich. Mir geht es hier vor allem um die zärtlichen, sinnlichen und leidenschaftlichen Küsse. Diese haben, neben der großen Symbolik, den wunderbaren „Vorteil“, dass sie nicht einfach nur schöne Gefühle hervorrufen, sondern mit einer ordentlichen Portion Hormonausschüttung daher kommen. Und das kann unter der Geburt tatsächlich sehr hilfreich sein.

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Roses Revolution Day 2015

Gewalt in der Geburtshilfe – Roses Revolution Day

Zum dritten Mal jährt sich am 25. November 2015 der Roses Revolution Day in Deutschland. An diesem Tag sollen Frauen, die unter der Geburt verbale oder körperliche Gewalt erfahren haben, vor den entsprechenden Institutionen, rosafarbene Rosen ablegen. Wer möchte, legt einen erklärenden Brief dazu. Fotos der Aktionen sollen über die sozialen Netzwerke dann verbreitet werden, um sie auf diese Weise öffentlichkeitswirksam zu dokumentieren.

Welche Gewalt?

Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich dabei um:

„Körperliche Misshandlung, tiefe Demütigung und verbale Beleidigung, aufgezwungene oder ohne ausdrückliche Einwilligung vorgenommene medizinische Eingriffe, Missachtung der Schweigepflicht, Nichteinhaltung der Einholung einer vollumfänglich informierten Einverständniserklärung, Verweigerung der Schmerzbehandlung, grobe Verletzung der Intimsphäre…“

Je mehr zu dem Thema geforscht wird, um so erschreckender sind die Erkenntnisse.
Dr. Katharina Hartmann, die Initiatorin des Roses Revolution Day Deutschland, geht sogar von einer Betroffenenrate von 10-25% aus! (Die Zahlen stammen aus einem Interview mit Frau Dr. Hartmann im „Hebammen info“ – Magazin 4/15.)
Auch ich habe schon von vielen Frauen im Wochenbett Dinge erzählt bekommen, die mich teils ganz ungläubig zurück ließen. Weiterlesen

Geburtsbericht: Geburtshaus-Geburt

Geburtsbericht: Eine Geburtshaus-Geburt mit Überlänge

Jede Geburt ist einzigartig. Das ist eine Binsenweisheit, aber wahr. Es gibt zwar Richtlinien dafür, wie eine Geburt verlaufen sollte, aber nicht jede Geburt verläuft eben „nach Lehrbuch“. Nicht immer öffnet sich der Muttermund einen Zentimeter pro Stunde. Nicht immer ist ein Baby nach 12 Stunden geboren. In der Klinik steht für fast jede Art der Abweichung eine breite Palette von medizinischen Interventionsmöglichkeiten bereit. Und auch außerklinisch ist man nicht völlig unvorbereitet oder gar hilflos, wenn z.B. mal der Verlauf stagniert.
In Hannahs Geburtsbericht über die Geburtshaus-Geburt von Jonathan kann man sehen, dass die Hebamme tief in die Trickkiste gegriffen hat. Ich fand es sehr spannend, das zu lesen, denn ich hätte Hannah ganz anders betreut. Aber daran sieht man nur einmal mehr, dass es eben viele Möglichkeiten dafür gibt, wie man unter der Geburt agieren kann. Sowohl klinisch, als auch außerklinisch.
Hannah beschrieb Jonathans Geburt als langsam, aber kraftvoll und gut zu bewältigen. Sie schrieb mir, sie bekäme immer große, mitleidige Blicke, wenn sie von ihrer langen Geburt berichtet. Sie hat aber selbst das Gefühl, es sei alles sehr stimmig gewesen und empfand die vielen Stunden als recht angemessen für die großartige Belohnung am Schluss. Aber lest selbst: Hier ist Hannahs Geburtsbericht, Weiterlesen