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Mehr Küsse unter der Geburt

Mehr Küsse unter der Geburt!

Küsse haben viele Bedeutungen: Ein Kuss kann für Leidenschaft, Liebe, einfach nur Freundschaft, oder, im Falle des Mafia-Kusses, sogar für Hass stehen. Es gibt den Erweckungskuss in Märchen, den Bruderkuss als Zeichen der Ehrerbietung, z.B. unter Staatsmännern, den Kuss, der die Ehe besiegelt, den demütigen Ring- oder Handkuss, das Küsschen zur Begrüßung, den zärtlichen oder auch leidenschaftlichen Kuss als Teil sexueller Liebe, den Luftkuss, Zungenkuss, Schmatzer, Schmetterlingskuss, Abschiedskuss …
Die Wirkungsweisen von Küssen sind dabei genau so unterschiedlich, wie die Kussarten und Bezeichnungen an sich. Mir geht es hier vor allem um die zärtlichen, sinnlichen und leidenschaftlichen Küsse. Diese haben, neben der großen Symbolik, den wunderbaren „Vorteil“, dass sie nicht einfach nur schöne Gefühle hervorrufen, sondern mit einer ordentlichen Portion Hormonausschüttung daher kommen. Und das kann unter der Geburt tatsächlich sehr hilfreich sein.

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Schmerzmittel-Alternativen bei der Geburt

Schmerzmittel-Alternativen für die Geburt

Schmerz lass nach! Ein adäquates Schmerzmittel ist vor allem unter der Geburt der Wunsch Nummer Eins vieler Frauen. Über den Nutzen, vor allem aber auch über die Problematiken des PDA-Gebrauchs, gibt es hier im Blog bereits einiges zu lesen. Heute geht es aber, nach dem Motto: „nicht immer nur meckern, sondern auch mal Alternativen aufzeigen“, um weitere, wirksame Möglichkeiten der Schmerzlinderung. Davon gibt es nämlich einige…
Natürlich ist nicht alles für jedes Stadium der Geburt gut und es gibt klare Abstufungen in der jeweiligen Wirksamkeit – aber es ist doch gut zu wissen, dass es nicht nur Schmerz aushalten oder eben die PDA gibt, oder? Im Folgenden habe ich für euch, ohne Anspruch auf absolute Vollständigkeit, die häufigsten Schmerzmittel-Alternativen für die Geburt aufgelistet. Weiterlesen

Eine Geburt ohne PDA – geht das überhaupt noch?

Eine Geburt ohne PDA – geht das überhaupt noch?

„Wenn doch so viele Frauen eine PDA benötigen, dann frage ich mich tatsächlich, ob eine Geburt ohne Schmerzmittel wirklich zu schaffen ist?“
So lautete letzte Woche die Frage einer besorgten Frau, nach dem ich mit meinem Vortrag auf dem Schwangeren-Infoabend in meiner Klinik fertig war.
Nach dem Vortrag und der anschließenden Kreißsaalbesichtigung bleibe ich immer noch ein bisschen vor Ort und beantworte individuelle Fragen, die nicht gerne in der großen Runde gestellt werden. Oft bleiben dann noch einige Paare und es entwickeln sich ganz spannende Gespräche. Die besagte Frau wartete bis ganz zum Schluss und sagte dann noch: „Seit ich die Statistiken kenne, habe ich richtige Angst vor der Geburt.“
Ich war kurz echt sprachlos und dachte nur: „Halbwissen macht Angst.“ Vielleicht muss ich noch dazu sagen, dass ich die PDA beim Infoabend zwar immer anspreche, aber durchaus kritisch abhandel. Zahlen etwa darüber, wie viele Frauen die PDA tatsächlich beanspruchen, nenne ich nicht. Sie muss sich also schon vorher mit dem Thema beschäftigt haben. Weiterlesen

Hypnobirthing

Hypnobirthing aus Kliniksicht – Wunsch vs. Wirklichkeit

Hypnobirthing boomt. Im Internet finden sich auf zahlreichen Seiten Geburtsberichte über positive Hypnobirthing-Erfahrungen. Viele Frauen äußern sich absolut begeistert.
Ich wollte wissen: „Was ist dran, an der Methode und warum sind meine eigenen Erfahrungen, als betreuende Klinik-Hebamme, bisher so negativ gewesen?“

Was ist Hypnobirthing? – Ein kleiner Exkurs

Die Ursprünge der Geburtsmethode „Hypnobirthing“ beruhen auf den Erkenntnissen von Dr. Grantly Dick-Read. Die Theorie lautet so, dass Angst -> Anspannung und Anspannung -> Schmerz verursacht. Weiterlesen

Schwangerschaftsphobie

Schwangerschaftsphobie – Die Angst vor dem Schwanger sein

Gab es eine Zeit, in der ich dachte, dass ich einmal keine Kinder bekommen würde? Wahrscheinlich schon, aber ich kann mich nicht daran erinnern.
„Wenn ich groß bin, werd’ ich ne Tochter haben, die Mascha heißt“, verriet ich, damals noch als Grundschulkind, meiner besten Freundin. Ich wusste es einfach. Naja, eben so wie man weiß, dass man Feuerwehrfrau werden, oder in einem Schloss wohnen wird ;-). Mein Berufswunsch änderte sich mit der Zeit und das Schloss, naja fast…, aber der Kinderwunsch, der war immer da. Er wurde irgendwann realisiert – Ja, Mascha gibt es heute tatsächlich! – Und irgendwann kam dann noch ein kleiner Junge dazu. Ich hatte Glück! Wunsch, Umsetzung, Resultat, alles klappte wie erhofft. Keine Zweifel, keine Enttäuschungen. Weiterlesen