Schmerzmittel-Alternativen bei der Geburt

Schmerzmittel-Alternativen für die Geburt

Schmerz lass nach! Ein adäquates Schmerzmittel ist vor allem unter der Geburt der Wunsch Nummer Eins vieler Frauen. Über den Nutzen, vor allem aber auch über die Problematiken des PDA-Gebrauchs, gibt es hier im Blog bereits einiges zu lesen. Heute geht es aber, nach dem Motto: „nicht immer nur meckern, sondern auch mal Alternativen aufzeigen“, um weitere, wirksame Möglichkeiten der Schmerzlinderung. Davon gibt es nämlich einige…
Natürlich ist nicht alles für jedes Stadium der Geburt gut und es gibt klare Abstufungen in der jeweiligen Wirksamkeit – aber es ist doch gut zu wissen, dass es nicht nur Schmerz aushalten oder eben die PDA gibt, oder? Im Folgenden habe ich für euch, ohne Anspruch auf absolute Vollständigkeit, die häufigsten Schmerzmittel-Alternativen für die Geburt aufgelistet.

Kontinuierliche Betreuung

Dabei sein, ist alles! Eine intensive Betreuung der Gebärenden bringt die sicherste und effektivste Schmerzerleichterung! Denn: Frauen, die unter der Geburt kontinuierlich betreut werden, brauchen im Schnitt seltener Schmerzmittel. Dazu gehört allerdings auch schon eine gute Geburtsvorbereitung.
Nebenwirkungen: Keine

Wärme

Eine Geburt kann auf viele verschiedene Arten beginnen. Manchmal mit einem leichten Ziehen im Bauch oder Rücken. Oder es geht mit einem Blasensprung los. Selten starten gleich kräftige, regelmäßige Wehen. Meistens kann man sich also langsam an den steigenden Schmerzlevel gewöhnen. Bei einigen Frauen hält dieser anfängliche, ziehende Schmerz aber ziemlich lange an; und das teilweise über Stunden hinweg. Da sich der Muttermund meistens erst bei kräftigen, regelmäßigen Wehen nennenswert öffnet, kann dieser Zustand – auch Latenzphase genannt – eine Frau schon ziemlich zermürben. Dieser, oft in den Leisten oder im unteren Rücken sitzende Schmerz, kann in der Regel sehr gut mit Wärme behandelt werden. Eine Wärmflasche oder ein einfaches, warmes Bad kann hier schon regelrechte Wunder wirken.
Aber auch unter regelmäßigen Wehen ist Wärme ein effektives „Schmerzmittel“. Viele Frauen berichten, dass die Wehen zwar fast gleichbleibend stark spürbar sind, aber der Entspannungseffekt außerhalb der Wehe ungleich stärker ist und dass die Wehenpausen unter Wärmeeinfluss etwas länger andauern. Daher entscheiden sich viele Frauen von vornherein, oder eben spontan, für eine Wassergeburt.
Nebenwirkungen: Manche Frauen bekommen Kreislaufbeschwerden.

Spasmolytika – krampflösende Mittel

Nun kann man ja nicht den ganzen Tag oder gar die Nacht hindurch pausenlos baden. Daher geben wir den Frauen manchmal ein entkrampfendes Mittel, wie z.B. Buscopan, um noch einmal eine Nacht Schlaf zu ermöglichen. Ausgeruht, pendeln sich die Wehen dann am nächsten Tag oft viel besser ein. Als netter Nebeneffekt wirkt Buscopan auf den Muttermund lockernd. Daher wird es unter kräftigen Wehen manchmal ebenfalls gegeben, wobei hier dann der schmerzlindernde Effekt nur eine Nebenrolle spielt. Es kann als Tablette, Zäpfchen, oder Spritze verabreicht werden.
Nebenwirkungen: Sind äußerst selten und meist harmlos (z.B. Mundtrockenheit). Achtung bei Allergien!

Massagen

Vielleicht klingt es verrückt, aber Massagen (vor allem die Kreuzbeinmassage) haben schon viele Frauen gut durch die Geburt gebracht. Dabei ist die Technik keine Zauberei. Fast alle Frauen wünschen sich in der Wehe einfach einen gleichmäßigen Druck, oder ein sanftes Kreisen auf der entsprechenden Stelle. Super Job für den Partner, der ja immer gerne wissen will, was er/sie tun kann, um zu helfen! Kann man auch vor der Geburt schon hervorragend üben…
Nebenwirkungen: Achtung – hohes Suchtpotential! ;-)

Akupunktur

Eine weitere Möglichkeit der Schmerzbekämpfung kann die Akupunktur sein. Die größte Hürde hierbei ist sicher, dass nicht alle Geburtshelfer diese Technik auch beherrschen. Ein weiteres Problem kann die damit verbundene Einschränkung der Bewegungsfreiheit sein. Denn die Nadeln verbleiben ca. 20 Minuten an Ort und Stelle.
Nebenwirkung: Es können kleine Rötungen an der Einstichstelle auftreten. Nicht jeder verträgt das sogenannte Nadeln gut. Auch das kann man schon mal vor der Geburt antesten.

Opioid – Analgetika (Schmerzmittel)

Manchmal müssen kräftigere Geschütze aufgefahren werden. Opioide sind „dem Opium ähnliche“ Substanzen. Sie haben stark schmerzlindernde Eigenschaften, ohne stark abhängigkeitsgefährdend zu sein. Ich erkläre die Wirkungsweise dieser Mittel (meist Meptid) immer so: „Wenn die Wehen Berge sind, dann sind die Gipfel der Berge, nach Einnahme des Medikaments, stark abgeflacht, so dass sich die Restschmerzen wieder recht gut vertragen lassen“. Bei manchen Frauen wirkt das Medikament so gut, dass sie sogar während der Wehen ein bis zwei Stunden schlafen, oder dösen. Manche Frauen geben an, keine Besserung zu verspüren, wirken aber von außen betrachtet dennoch viel entspannter. Das Medikament wird als Spritze verabreicht und entfaltet seine Hauptwirkung ungefähr zwei Stunden lang. Nach frühestens vier Stunden kann es erneut gegeben werden.
Nebenwirkungen bei der Mutter: Manche Frauen sind mehr oder weniger beeinträchtigt. Sie fühlen sich zum Teil wie betrunken. Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls manchmal vorkommen.
Nebenwirkungen beim Kind: Da das Medikament über den Blutkreislauf zum Kind gelangt, bekommt dieses das volle Wirkspektrum mit. An den CTG-Aufzeichnungen können wir erkennen, dass das Kind ebenfalls sehr schläfrig wird. Ein gesundes Kind kann diese Belastung in der Regel gut aushalten. Kommt das Kind zur Welt, während das Medikament gerade voll wirkt, kann es gelegentlich zu Atembeeinträchtigungen kommen. Hier müssen die Geburtshelfer abschätzen, ob eine Gabe noch sinnvoll erscheint oder nicht (mehr).

Lachgas

Eine gute, ebenfalls sehr wirksame Methode ist das Lachgas. Dieses wird über eine Maske eingeatmet und wirkt fast sofort entspannend. Entgegen der Erwartung, die man vielleicht durch den Namen hat, kommt es beim geburtshilflichen Gebrauch eher nicht vor, dass Frauen extrem gute Laune bekommen. Es ist viel eher so, dass alles etwas gedämpft wirkt, vielleicht so, wie nach etwas übermäßigem Alkoholgenuss. Viele Frauen lieben diese Methode und wollen die Maske gar nicht mehr hergeben.
Das Gute daran ist die einfache Dosierungsmöglichkeit und die Selbststeuerungsmöglichkeit durch die Frau. Einige Atemzüge ohne die Maske bewirken ein sofortiges Nachlassen der Wirkung.
Nebenwirkung bei der Mutter: Manchen Frauen wird etwas übel.
Nebenwirkungen beim Kind: Da die Halbwertszeit des Medikaments nur ca. drei Minuten beträgt, sind beim Kind kaum Nebenwirkungen zu erwarten.

PDA

Wenn der Schmerz vollständig und dauerhaft unterbrochen werden soll, kommt die PDA zum Einsatz. Da das Medikament in den Periduralraum eingebracht wird, gelangt es nicht in den Blutkreislauf der Mutter, und somit auch nicht zum Baby. Das Medikament, meist eine Mischung aus einem Opiat und einem lokalen Betäubungsmittel, kann, über den Zugang, die ganze Geburt hindurch weiterdosiert werden. In manchen Kliniken wird die sogenannte Walking-PDA gelegt. Sie heißt so, weil die Frau dadurch (meist) keine Bewegungseinschränkungen hat. In anderen Häusern ist das aber nicht üblich. Hier müssen die Frauen dann, wegen starker Bewegungseinschränkungen in den Beinen, den Rest der Geburt liegend zubringen.
Nebenwirkungen bei der Mutter: Sehr häufig kommt es zu (gut behandelbaren) Kreißlaufabfällen. Manchmal treten am nächsten Tag sehr starke Kopfschmerzen auf, die bis zu 24 Stunden anhalten können. Die gesamte Geburt dauert, laut Studie, bis zu drei Stunden länger. Es wird fast immer ein Wehentropf nötig. Die Fähigkeit der Miktion (selbständiges Pinkeln) wird während der PDA gestört. Es gibt durchaus zwar sehr seltene, aber schlimme Komplikationen, über die man vorher vom Arzt aufgeklärt wird.
Nebenwirkungen beim Kind: Bei der PDA gelangen keine Medikamente zum Kind. Es erfährt in der Regel aber eine längere Geburt und muss deutlich häufiger mit einer Saugglocke auf die Welt geholt werden.

Pudendusblock

Eine weitere gute Möglichkeit der Schmerzbekämpfung – und zwar für den „Endspurt“ – ist der Pudendusblock. Manche Frauen kommen zwar mit den Wehen selbst zurecht, haben aber sehr große Angst vor dem „Kopfdurchtritt“. Beim Pudendusblock wird ein Lokalanästhetikum durch die Scheidenwand zum nervus pudendus, der die Dammnerven versorgt, gespritzt. Dadurch entsteht dort ein Taubheitsgefühl.
Nebenwirkungen bei der Mutter: Allergische Reaktionen bei Überempfindlichkeit auf lokale Betäubungsmittel
Nebenwirkungen beim Kind: Keine – ggf. Verletzungsgefahr durch die Nadel.

Stillen nach Schmerzmittelgabe

Grundsätzlich kann fast jedes Kind gestillt werden, unabhängig davon, welche Schmerzmittel die Mutter unter der Geburt in Anspruch genommen hat. Doch laut einer Studie aus den USA verzögert sich der Milcheinschuss deutlich häufiger nach einer Inanspruchname von Schmerzmedikamenten, die unter der Geburt verabreicht wurden. Und zwar unabhängig von der Entbindungsmethode.

Schmerz lass nach! – Und nun?

Was macht ihr jetzt mit den ganzen Infos? Natürlich sollte eine Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Schmerzmittel immer zusammen mit den Geburtsbetreuern besprochen und getroffen werden. Dafür ist es hilfreich, seine Möglichkeiten zu kennen. Manchmal hat man ja auch bereits eine bestimmte Tendenz und kann so schon bei der Wahl des Geburtsortes Rücksicht darauf nehmen: Wenn beispielsweise eine PDA attraktiv erscheint, könnte bei der Klinikbesichtigung nach der Möglichkeit einer „Walking-PDA“ gefragt werden. Wenn einem die kontinuierliche Betreuung wichtig ist, wäre es vielleicht eine Überlegung wert, eine Beleghebamme zu engagieren.

Toleranz

Abschließend möchte ich anmerken, dass ich über jede einzelne Möglichkeit der Schmerzlinderung sehr froh bin, es aber auch immer sehr bewundere und schätze, wenn Frauen ganz ohne Schmerzmittel auskommen. Was ist nun besser? Leider wird darüber zwischen vermeintlichen Heldinnen und “Waschlappen” oft erbittert gestritten. Ich finde das verkehrt, denn jede Frau muss wissen, was für sie gut ist und sollte Toleranz für Andersdenkende aufbringen. Konstruktive Diskussionen darüber, sind aber natürlich (fast) immer gut!

Homöopathie & Hypnobirthing

Über Homöopathie als Schmerzmittel habe ich hier bewusst nichts geschrieben, da ich sie selbst nicht als Schmerzmedikament einsetze. Über Hypnobirthing habe ich bereits an anderer Stelle berichtet.

Habe ich etwas Entscheidendes vergessen? Welche Methoden haben euch besonders gut geholfen? Oder habt ihr eine ganz andere Erfahrung gemacht?



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23 Kommentare
  1. Me
    Me sagt:

    Sehr interessanter Artikel! Mir fehlt allerdings noch: Die richtige Atmung – zumindest in der Eröffnungsphase kann man damit die Schmerzen sehr gut aushalten.

    Außerdem kann auch Traubenzucker Wunder wirken, wenn man nicht mehr kann und für die letzten Minuten einfach noch ein bisschen Power benötigt.

    Antworten
  2. Lena
    Lena sagt:

    Ein TENS apparat! ich hatte ihn bei beiden Geburten. Ich hatte keine schmerzen – es hat also geholfen :)
    Visualisieren – bei jeder Wehe vorstellen dass man sich öffnet, wie eine Blume. Und wenn die Geburt weiter ist dass das Kind tiefer rutscht (mir hat es tatsächlich geholfen)
    und ich bin überzeugt dass wenn man keine angst hat und entspannt sein kann, man auch weniger schmerzen spürt.

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Echt? Wir haben in der Klinik mal ne Weile mit dem TENS experimentiert und hatten das Gefühl, das bringt nichts.
      Visualisieren find ich super. Geht so in Richtung Hypnobirthing.

      Antworten
      • Christine Wendl
        Christine Wendl sagt:

        Hallo Frau Friedrich,
        TENS wird in anderen Ländern sehr erfolgreich eingesetzt: In einer Studie haben bis zu 72% der Erstgebärenden ein Geburts-TENS Gerät als effektiv eingestuft und die meisten würden es wieder nutzen. TENS wird in England von jeder fünften Schwangeren bei der Geburt genutzt und ist auch in anderen Ländern bereits etabliert.

        Wir haben Kunden (Krankenhäuser) die haben ein TENS genutzt und waren wie Sie nicht ganz zufrieden. Bis sie eines eingesetzt haben, dass explizit für die Geburt entwickelt wurde! Wenn keine positiven Ergebnisse mit TENS hatten, muss es nicht an der Technologie selbst liegen! Die meisten Krankenhäuser die bisher unser Geburts-TENS-Gerät getestet haben sind dabei geblieben.

        Da dies eine Schmerztherapie ist, welche die Schwangere selbst steuert, sicher für Mutter und Kind ist und auch mit anderen Mitteln kombiniert werden kann ist dies sehr wohl eine Therapiemöglichkeit die man den Gebärenden ermöglichen sollte!

        Gerne schicke ich Ihnen Referenzen und Studien zu dem Thema (auch aus Krankenhäuser die dies erfolgreich in Deutschland einsetzen) zu.

        Mit freundlichen Grüßen
        Christine Wendl

        Antworten
        • Jana Friedrich
          Jana Friedrich sagt:

          Hallo Frau Wendel, daran wäre ich interessiert. Wir hatten zwar ein Gerät, welches speziell für die Geburtshilfe war, aber vielleicht hat sich die Technologie ja inzwischen weiterentwickelt…
          LG
          Jana Friedrich

          Antworten
        • Elisabeth
          Elisabeth sagt:

          Hallo Frau Wendl,
          ich finde die Behandlung mit Geräten wie das TENS echt super und würde es gerne auch zur Geburt unseres Kindes nutzen. Ich weiß aber leider nicht welche Punkte man behandeln sollte, die Dauer und in welchem Schema (aufwärts, abwärts streichend, Kreisbewegungen, verharrend an einer Stelle…)
          Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir da weiterhelfen könnten.

          Mit freundlichen Grüßen
          Elisabeth

          Antworten
          • Christine Wendl
            Christine Wendl sagt:

            Hallo Elisabeth,
            für die Geburt benötigen Sie ein Gerät, dass explizit dafür ausgelegt ist. Diese sind dafür zugelassen und in der Gebrauchsanweisung ist beschrieben wie Sie das Gerät bei Wehenschmerzen nutzen.

            Vielleicht fragen Sie auch vorab in Ihrem Krankenhaus nach, ob die Geräte dort bereits angeboten werden. Immer mehr Krankenhäuser auch in Deutschland setzen auf Geburts-TENS Geräte.

            Grüße,
            Christine Wendl

  3. Lena
    Lena sagt:

    In meiner Klinik hatten sie auch nicht viel vertrauen an das TENS; aber ich durfte es benutzen. bei meiner ersten Geburt war auch ein Student dabei und der wollte danach wissen ob es echt geholfen hat oder ein placebo ist :)
    hattet ihr bei euch in der Klinik das TENS schon angebracht bei leichten Wehen? man sollte es früh anbringen – wenn man es erst gegen Ende anbringt hilft es nicht mehr.
    Ich kann mir aber vorstellen dass es nicht jeder Frau hilft – jede Frau und auch jede Geburt ist anders!

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Ja, auch schon von Anfang an. Mhm?! Vielleicht wurde es weiter entwickelt? Wir haben damit so 1998,’99 experimentiert. Ich habe jetzt noch mal einige Artikel gelesen. So ganz eindeutig sind die Ergebnisse nicht.

      Antworten
  4. Bettina
    Bettina sagt:

    Ich warte gerade darauf dass sich bei mir was rührt, wenn nicht wird in einer Woche eingeleitet, und ich habe meine TENS von der Physio-Abteilung meiner Klinik bekommen. Ich leb in Grossbritannien und da wird die TENS gerne und oft erfolgreich eingesetzt, aber es scheint echt so zu sein dass sie manchen Frauen unglaublich hilft und bei manchen gar nix bringt.

    Meine Klinik bietet neben Entonox als alternative zum Pethidine Remifentanil an, was ich daran schoen/interessant finde ist, dass man selber die Kontrolle hat, d.h. man bekommt den Knopf in die Hand und drückt, wenn die Wehe kommt und kann selber bestimmen wann und wieviel Schmerzmittel man braucht. Ich hoffe mal, dass diese Dinge bei mir was bringen, ich kann meine Schmerztoleranz zur Zeit recht schlecht abschätzen.

    Mir wurde, da ich während der Schwangerschaft Blutdruckprobleme hatte, jetzt schon mehrmals von Hebammen gesagt dass man mir wahrscheinlich eine PDA empfehlen wird weil die blutdrucksenkend wirkt – würde das aber lieber selber entscheiden.

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Vielleicht magst Du ja dann darüber berichten? ;-)
      Die selbstgesteuerte Schmerzmittelgabe finde ich auch super. Das gibt es bei uns leider nicht. Dazu sind extra Geräte nötig. Es soll wohl so sein, dass die Frauen von selber eine niedrigere Schmerzmitteldosis wählen, da sie die Sache selber in der Hand haben und nicht auf Andere angewiesen sind.
      Viel Glück für Deine Geburt!

      Antworten
  5. Anna
    Anna sagt:

    Was mir noch fehlt in der Liste: Körperhaltungen! Ich fand Wehen im Liegen oder Sitzen (waren zum Glück nicht viele) wesentlich unangenehmer als solche, bei denen ich im Vierfüßlerstand oder sonstwie vornüber gebeugt war, z.B. auf dem Fensterbrett abgestützt.

    Antworten
  6. Domi
    Domi sagt:

    Ich bekam Lachgas während der Geburt. Es hat geholfen, der Schmerz war so gut wie weg, aber meine Erinnerung an diese 2 Stunden leider auch. Zum Glück konnte mein Mann mir einiges berichten, sodass meine Erinnerung zumindest etwas gefüllt wurde.

    Antworten
  7. Melle
    Melle sagt:

    Meine Essener Klinik bietet Lachgas, Zäpfchen (wohl Buscopan), PDA (würde ich aus bekannten Gründen nicht machen wollen), aber auch einfach Ibuprofen an.
    Zu Ibuprofen meinte meine Gyn, dass die wohl gar nichts bei Wehen bewirken würden.

    Alles in allem möchte ich auf Schmerzmittel verzichten, und bin gespannt, wie sehr mein Hypnobirthing unsere Geburt tragen wird.
    Das Lachgas würde ich im Falle eines Falles noch in Erwägung ziehen.

    Schöne, positive Gedanken und Bilder können alleine auch schon über Endorphinproduktion schmerzmildernd wirken :)
    Hier ist am besten bereits vor der Geburt selbst mit positiven Gedanken, Bildern und Einstellungen eine schöne Geburt zu visualisieren und sozusagen bereits vorwegzunehmen.

    :)

    Akupressur, auch eigene Akupressur, könnte in Deiner Liste eine gute Alternative zur Akupunktur darstellen. Diese kann auch Entspannung induzieren. Spezielle Punkte zur Schmerzreduktion kenne ich jetzt leider noch nicht.

    Liebe Grüße und Wünsche,
    Melle

    Antworten
  8. sofakante
    sofakante sagt:

    Ich habe Lachgas bekommen und davon absolut den Bezug zur Realität verloren und eine schlimme Panikattacke bekommen.

    (Ich hatte eine wirklich beschissene Geburt, die von 21h Kreissaal, über 39°C Fieber bis übergriffig Hebamme alles beinhaltet, insofern ist meine Erfahrung bestimmt deutlich negativ geprägt.)

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