Kuckuckskinder

Über Kuckuckskinder und meine 11 liebsten Eltern-Blogs

Bist du das Kind deiner Eltern? Sicher? Vielleicht bist du ja eines der vielen Kuckuckskinder?! Denn natürlich gibt es Menschen, die genau das über sich herausgefunden haben. Schreckliche Vorstellung? Ja, sowohl für das Kind, als auch für den vermeintlichen Vater. Max, ist so ein Vater. Seit 2011 weiß er, dass sein Sohn nicht sein leiblicher Sohn ist. Auf der vergeblichen Suche nach Seelenhilfe gründete er seinen* Kuckucksvaterblog. Er will damit Kuckuckskinder und Kuckucksväter verbinden und Aufklärungsarbeit leisten. Und der Austausch mit Anderen hat ihm geholfen, seine Trauer zu verarbeiten.

Liebster Blog

Max hat mir, also dem Hebammenblog, den „Liebster Blog – Award“ verliehen. Das ist der Anlass für diesen Artikel hier und dafür sage ich: „Vielen Dank!“ ;-)
Mit dieser Ehrung geht auch eine Verpflichtung einher, der ich hiermit nachkomme. Ich werde also:

  • Den Fragenkatalog von „Kuckucksvater“ beantworten
  • 11 Blogs nennen, die ich für lesenswert halte, und die ich für den Award nominiere.
  • Meinerseits Fragen an die Bloggerinnen stellen.

Kleine Anmerkung in eigener Sache: Ich steh überhaupt nicht auf Kettenbriefaktionen. Wenn aber die Inhalte dabei im Vordergrund stehen, mache ich gern eine Ausnahme. Max fragt mich auch nicht nach Lieblingsfarben und Sonntagsbeschäftigungen, sondern stellt letztlich sein Thema in den Vordergrund und genau das unterstütze ich sehr!
Ich hätte das gar nicht so eingeschätzt, aber das Kuckuckskinderthema ist wirklich ein großes! Die Beiträge stimmen mich zumindest nachdenklich und traurig. Schaut doch mal bei Max vorbei und schreibt mir, was ihr dazu denkt!
Hier also das kleine Interview, bei dem ich auch kurz etwas über mich sagen darf. ;-)

Das Interview mit Kuckkucksvater Max

Max: Wann hast du mit dem Bloggen angefangen?
Jana: Im April 2012

Max: Was hat dich zum Bloggen bewegt?
Jana: Die Frauen, die ich betreute, fragten mich immer nach völlig irren Dingen, die sie beim Stöbern im Netz entdeckt hatten. Eine Weile hab ich immer gesagt: “Lies bloß nicht im Netz, das verunsichert Dich nur“. Aber das Internet gehört nun mal zum Leben dazu und ich dachte: „Moment mal, das könnte man doch besser machen!“ Gesagt – getan: Der Hebammenblog ist mein Versuch genau das in die Tat umzusetzen. ;-)

Max: Hast du Kinder?
Jana: Jap – zwei „Stück“. Ein Mädchen (15) und einen Jungen (8).

Max: Wurde ein Vaterschaftstest gemacht? (Wenn ja, wie kam es dazu und wie war die Reaktion? Wenn nein, warum nicht?)
Jana: Nein, meine Kinder haben zwar unterschiedliche Väter, aber welche das sind, darüber gibt es keinen Zweifel. Ein Test war nicht nötig und wurde von den Vätern auch nicht für nötig befunden. Meine Kinder ähneln ihren Vätern jeweils sehr. Sowohl im Aussehen, als auch im Wesen. Ich hätte es auch schon als einen gigantischen Misstrauensantrag angesehen, wenn ein Vaterschaftstest gewünscht worden wäre.

Max: Kennst du jemanden, der von der Kuckuckskindthematik betroffen ist?
Jana: Nein, nicht persönlich. Bei der Arbeit gab es schon mal Frauen, die nicht genau wussten, wessen Kind das war; aber in diesen Fällen war immer ein Test angedacht. Ich denke allerdings, dass man im Falle eines Kuckuckskindes mit dieser Information auch nicht unbedingt Hausieren geht.

Max: Welche Bedeutung misst du der leiblichen Vaterschaft im Vergleich zur (nur) sozialen Vaterschaft bei?
Jana: Ich kenne mich mit dem Thema nicht so gut aus. Wir sind zwar eine Patchworkfamilie, aber beide Kinder haben ja ganz klar einen Vater. Und meine Tochter hat halt noch zusätzlich einen Zweitvater.
Ich glaube, dass das Wissen um die Herkunft ein starkes Bedürfnis ist. Das sieht man ja bei Adoptivkindern. Und ich weiß, wie stark die Gene sind. Meine Tochter, die primär bei mir aufwächst, hat unglaublich viel von ihrem Vater, auch wenn sie viel weniger mit ihm zusammen ist.
Dennoch ist das Band der sozialen Vaterschaft stark. Adoptivkinder wollen in der Regel ihre leiblichen Eltern kennenlernen, kehren aber dann in den Schoß der „richtigen“ Familie zurück und betrachten ihre Adoptiveltern auch weiterhin eben als ihre Eltern.

Max: Sollte es einen verpflichtenden Vaterschaftstest bei jeder Geburt geben?
Jana: Nein. Das würde aus meiner Sicht das Grundvertrauen untergraben. Ein Test sollte gut begründet sein, bevor er „angeordnet“ wird.

Max: Hast du schon einmal daran gezweifelt, das Kind deiner Eltern zu sein?
Jana: Nein, ich erkenne so viel von meinen Eltern in mir. Da habe ich keine Zweifel.

Max: Welches besondere Erlebnis verbindet dich mit deinem Vater und welches mit deiner Mutter?
Jana: Puh, ein Einziges zu nennen ist natürlich schwer, da gibt es so viel. Ich versuche es mal:
Meine Mutter ist unheimlich abenteuerlustig. Sie ist mit mir – auch als ich noch sehr klein war – viel und weit gereist. Sie war in den 70iger Jahren selbst noch Studentin, daher war das Reisen eher unkonventionell und improvisiert. Da war zum Beispiel die zweimonatige Reise durch Südamerika. Auf dieser Tour wurde ich sechs Jahre alt. Wir trampten durch den Regenwald, hatten eine Reifenpanne im Nirgendwo, liefen einem Babykrokodil nach (im Nachhinein eine echt blöde Idee, denn die Mutter hätte ja jederzeit auftauchen können!), überquerten den Amazonas, sahen Goldwäschern zu, streichelten Lamas, kletterten im Morgengrauen auf den MachuPicchu, sahen uns Opfersteine für Menschenopfer an, besuchten die schwimmenden Inseln auf dem Titicacasee, und nahmen an einem Totenfest teil.
Von meiner Mutter habe ich wohl mein immerwährendes Fernweh. Ich muss aber gestehen, dass ich selbst beim Reisen mit meinen Kindern viel besorgter bin, als meine Mutter das je war. Aber die Welt hat sich inzwischen auch ziemlich verändert. So haben damals die junge Frau und das kleine Mädchen, die durch Südamerika trampten, bei Dritten vor allem Beschützerinstinkte ausgelöst. Ich würde das heute nicht wieder testen wollen.

Mit meinem Vater verbindet mich, neben vielem Anderen, auf jeden Fall die Liebe zum Kochen und zu gutem Essen. Mein Vater ist ein sehr guter Koch, der mich mit vier Jahren schon die Aioli rühren ließ, mir „mit Stäbchen essen“ beibrachte und mir erklärte, in welcher Reihenfolge Bestecke bei großen Essen zu benutzen sind. Noch heute tauschen wir per Mail – mein Vater lebt in den USA – Rezepte aus, schicken uns Bilder von besonderen Gerichten und kochen zusammen, wann immer wir uns treffen. Mein Vater nahm mich auch zu Sterneköchen mit, wo ich auch schon als Kind (!) genau dasselbe Essen bekam, wie die Großen. „Kinderessen“ gab es bei uns nie. Ich habe das immer sehr genossen und so vor allem an meine große Tochter weitergeben, die es ebenfalls liebt. Mein kleiner Sohn „musste“ – zu seinem Leidwesen – da auch durch. Er ist immer noch ein sehr wählerischer Esser. Aber ich bin sicher das kommt noch.

Max: Welche Eigenschaft hat dein Kind eindeutig von dir geerbt?
Jana: Geerbt, oder beigebracht, weiß ich natürlich nicht, aber ich bin eine absolute Leseratte und meine Kinder können sich ebenfalls über Stunden hinweg in ihren Büchern verkriechen. „Essen ist fertig“ ist da selten ein Grund zum Aufhören. ;-)

Max: Welche sollte es auf keinen Fall erben?
Jana: Ich bin unglaublich dickköpfig. Ich hätte gehofft, dass meinen Kindern das erspart bleibt, aber ich fürchte…

Meine 11 liebsten Eltern-Blogs

Und hier kommen meine Blognominierungen:

  1. Der erste Blog, den ich je gelesen habe, war das Nuf. Ich liebe ihren Humor und lese immer noch fast jeden Post und auch super gerne ihre Tweets.
  2. Nestling von Kathrin Szabó mag ich ihrer ausführlichen Artikel wegen. Sie beschäftigt sich wirklich tiefgehend mit den Themen über die sie schreibt und gibt dabei, auf eine liebevolle Art, ihre eigenen Erfahrungen weiter. Außerdem hat sie mir von der Geburt ihrer Tochter berichtet und damit den Grundstein zu meiner supergern gelesenen Serie Geburtsberichte gelegt.
  3. Meine Lieblingsbloggerin aus dem Norden ist die frische Brise. Ich mag Carolas Artikel, ihre Wochenüberblicke in Fotoform und die kleinen Statements zwischendurch total gerne.
  4. Meine Berliner Kollegin Anja von guten Eltern ist klasse. Sie hat einen guten Mix aus Eltern- und Hebammenthemen. Vor allem schreibt sie auch immer mal wieder über die Probleme, die unseren Berufsstand betreffen.
  5. Geborgen wachsen lese ich super gerne, da Susanne Mierau’s Pädagogik meiner eigenen total nahe kommt und ein Schwerpunkt immer auf Natürlichkeit und Instinkt liegt.
  6. Berlin Mitte Mom ist toll, wegen ihrer starken Statements zu Bodyshaming, Sex als Eltern und ähnlichen Themen, über die sie unaufgeregt und dennoch in ihrem unverwechselbaren, lässigen Anna Luz de Leon Style schreibt.
  7. Mama arbeitet versorgt mich immer bestens mit allen Themen rund um allein- und getrennt erziehende Eltern und amüsiert mich mit ihren tollen, ironischen Tweets.
  8. Das Kaiserinnenreich habe ich gleich, von der ersten Entdeckung an, ins Herz geschlossen. Mareice Kaiser berichtet hier aus ihrem Familien-“Alltag“ mit zwei Töchtern, von denen eine mit einer seltenen Chromosomenanomalie auf die Welt gekommen ist.
  9. fairybread hält genau das, was der Name verspricht. Der Blog über ein Familienleben mit Downsyndrom ist einfach zauberhaft schön.
  10. Der einfach klein Blog von Franzi Karagür ist wirklich noch klein. ;-) Aber er macht diese exquisite, kleine Trageumfrage: „Tragen ist Liebe“, von der ich nie genug bekommen werde.
  11. Emmas Wunderwelt ist ein wirklich schöner Zwillingsblog. Und eine Frau mit Zwillingen, die dazu auch noch bloggt, hat von Haus aus meine größte Anerkennung. Außerdem erwies auch sie mir die Ehre, ihren Geburtsbericht auf dem Hebammenblog veröffentlichen zu dürfen.

Fragen an die nominierten Bloggerinnen

Mich interessiert was ihr macht und wozu – wie es euch damit geht – wie ihr mit dem Privaten und dem Öffentlichen umgeht, ein bisschen was rund um eure Geburt und Elternschaft, naja und zum Schluss noch was politisches!

  1. Warum bloggst du? Gab es einen konkreten Anlass damit anzufangen? Was ist deine Mission?
  2. Wenn du über Ereignisse in deiner Familie, oder sogar direkt über Verhaltensweisen deiner Kinder berichtest, wie stehst du zu dem Problem der „zur Schau-Stellung“ der Kinder (oder auch mal des Partners). Stellt das ein Problem für dich dar? Wo ziehst du die Grenze? Oder ist das gar kein Thema für dich?
  3. Lesen deine Kinder was du schreibst? Was sagen sie dazu? Bei noch kleinen Kindern: Was meinst du, wie wird es einmal für sie sein, vielleicht Einiges über sich und dich aus dem Netz zu erfahren?
  4. Hast du einen „Bildungsauftrag“, oder ist es eher ein Nebeneffekt für dich, dass sich Menschen an dir orientieren (falls sie das tun ;-))
  5. (Wie) hat das Mutter-werden dein Leben verändert? Hättest du das vorher gedacht?
  6. Hattest du eine Idee davon, wie du als Mutter sein würdest und bist du dann so geworden? Oder hast du dich mit deinen Kindern völlig anders entwickelt?
  7. Welchen Stellenwert hat die Geburt deines Kindes (deiner Kinder) in deinem Leben?
  8. Wie hast du entbunden? Kaiserschnitt/Spontan
  9. Wo hast du entbunden (Klinik, Geburtshaus, zu Hause)
  10. Mit wem hast du entbunden? Beleghebamme, Partner, Doula, Oma…)
  11. Was ist dein bester Tip an werdende Eltern zum Thema Geburt?
  12. Wie empfindest du die politische Diskussion zur Hebammenproblematik? Bist du involviert? Was siehst du daran kritisch? Bist du davon “gesättigt” (es zieht sich ja hin)? Oder hast du Lösungsvorschläge?
  13. Wenn du Politikerin (oder besser Königin) wärst und du könntest ein Gesetz erlassen, in dem du etwas für Familien/Kinder in unserem Land tun könntest. Was würde das sein?

OK, das sind viele Fragen geworden. Wenn du eine Frage nicht beantworten willst, oder sie dir zu intim erscheint, kannst du sie weglassen, oder alternativ frei nach Siri antworten: “Sieh nur, ein Eichhörnchen!” ;-)

Leser aufgepasst!

Pickt euch doch auch die eine oder andere Frage heraus und beantwortet sie einfach hier als Kommentar!

(*Ich weiß, streng genommen heißt es das Blog, aber für mich wird es trotzdem immer der Blog sein.)



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18 Kommentare
  1. Stefanie
    Stefanie sagt:

    Zu Frage 13: Ich würde mehr KiTas bauen, staatlich unterstützen, so dass der Besuch sehr günstig bis kostenlos gestaffelt werden kann, dazu Richtlinen für KiTas (Anzahl Kinder pro Erzieherin, Anzahl qm der Zimmer, Fortbildungen der Erzieher pro Jahr, Kriterien fürs Essen etc…), ähnliches für Ganztagskindergärten, ein Sinnvolles Angebot für Betreuung nach der Schule (spielen, nicht lernen!), einheitliche Standards für Tagesmütter, Unterstützung für Betreuung bei Tagesmüttern. Elterngeld ausdehen auf einen längeren Zeitraum, so dass Eltern mit kleinen Kindern nicht aus finanziellen Gründen 40h arbeiten müssen, wie das von Frau Schwesig ja schon angedacht ist. Ich würde Geburtshäuser, Hausgeburts- und Beleghebammen versuchen zu unterstützen (ja, Problematik mit den Versicherungsprämien. Da wäre eine Sinnvolle Lösung nötig!), sodass Frauen wirklich die Wahl haben, wo sie entbinden. Ich würde vermutlich auch die Arbeit einer Doula teilweise von den KK finanzieren lassen. Steuererleichterungen für Familien mit Kindern, dafür das Ehegattensplitting streichen. Ein Ranking der besten KiTas (KiGas) im Land und dann den SCHLECHTESTEN Geld geben mit Auflagen, was sie verbessern sollen. Puh, ich könnte ewig so weitermachen, ich glaube, ihr wollt mich lieber nicht als Königin, sonst hört dieser Kommentar niemals auf ;-)

    Antworten
  2. Liz
    Liz sagt:

    Ich lese hier sehr gern, aber der Kuckucksvaterblog stößt mir bitter auf. Ich hab intereressiert reingelesen und festgestellt, dass da der Wind heftig aus der Maskulistenecke weht. Die dort verlinkten Blogroll beherbergt unter dem fast höhnischen Schlagwort “Gleichberechtigung” den ein oder anderen, ich kann’s kaum anders sagen – Frauenhasserblog.

    Und ein verpflichtender Vaterschaftstest bei der Geburt? Really? Schonmal was von Persönlichkeitsrechten gehört? Sollen ja auch für Frauen gelten.

    Schade, dass dieser Beitrag hier nicht kontroverser diskutiert wurde.

    Antworten
    • hase
      hase sagt:

      Also ich finde es auch total unpassend, diesem Blog hier (unkommentiert) ein Forum zu bieten. Bei allem Respekt für die sicherlich schwierige Situation des Blogerstellers und dem grds. berechtigten Anliegen, Vätern auch was den Vaterschaftsnachweis betrifft, mehr Rechte einzuräumen: zum einen wird mit den Forderungen nun wirklich völlig über’s Ziel hinausgeschossen, vor allem aber werden in diesem Blog wirklich teilweise absurde Verschwörungstheorien verbreitet (teilweise natürlich von Kommentatoren, teilweise aber auch vom Ersteller selber, v.a. in Diskussion mit den Kommentatoren…).

      Antworten
    • Sophie
      Sophie sagt:

      Leider hat sich der Blog: Kuckucksvater WordPress com. zu einem “Männerrechtlerblog” entwickelt, was er in den Anfängen scheinbar nicht war. Ich war (bin ein Kuckuckskind) in der Anfangszeit aktiv dabei.

      Was mich am meisten sauer aufstoßen lässt ist, dass dort andere Meinungen, in Bezug auf eine bestimmte Geschichte dort, (Kind der Schande) kein Gehör finden und selbst der Blogbetreiber nicht davor zurückgeschreckt ist, verbale Attacken zu verteilen. Ein Blogbetreiber sollte stets neutral auftreten und seinen Blog sauber halten!

      Mein Blog befindet sich gerade im Aufbau.
      Wer Interesse an meiner Geschichte hat, man findet mich auch bei Facebook.

      Antworten
  3. C.
    C. sagt:

    Ähm, Babykrokodile wachsen etwas anders auf als Babymenschen. U.a. weil die Mutter einfach die Eier irgendwo verbuddelt und die Kleinen sobald sie schlüpfen auf sich gestellt sind. Insofern brauchst du dir im Nachhinein auch keine Sorgen machen.

    Antworten
  4. Sabrina
    Sabrina sagt:

    Das muss schwer sein zu merken das ein geliebtes Kind nicht von einem selber ist. Also ich mag mir das gar nicht vorstellen wie man sich da dann fühlt.

    Antworten
  5. Klara
    Klara sagt:

    Das Interview ist wirklich interessant, aber über die Blog-Tipps freue ich mich wirklich sehr. Ich bin immer froh wenn ich neue Blogs zum stöbern entdecke oder empfohlen bekomme :)

    Antworten
  6. Dennis
    Dennis sagt:

    Ich finde das Thema echt schlimm. Wenn ich mir vorstelle es wäre so bei mir gelaufen. Ich versetze mich da immer in die Väter und vorallem in die armen Kinder. Wieviele Väter laufen draußen rum, die nichtmal wissen, dass sie nicht die Väter sind. Sie umsorgen die Kinder, lieben die Kinder, geben Ihnen Geborgenheit und schließen Sie in Ihr Herz und Jahre später kommt dann raus, dass es garnicht Ihre Kinder sind. Ich glaube für mich würde eine Welt zusammenbrechen. Klar das Kind kann da nichts für und man sollte es dennoch lieben. Trotz alledem wäre ich erzörnt voller Wut und traurig zu gleich, Man wünscht sich immer sein eigenes Fleisch und Blut und der Gedanke ist einfach das schönste, In dem Moment wo man erfährt, dass das Kind nicht von einem selbst ist, muss schrecklich sein. Doch auch für die Kinder ist es nicht schön, so irren sie umher und wissen nicht wer ihr eigentlicher Vater ist. die ganze Zeit glaubten sie der Kuckuksvater wäre es und dann diese Nachricht. Einfach nur schlimm sowas.

    Antworten
  7. Victorius
    Victorius sagt:

    “Ich glaube, dass das Wissen um die Herkunft ein starkes Bedürfnis ist.”

    Hm. Ich glaube, es ist sozialbedingt. Also das starke Bedürfnis. Es kommt nicht aus dem Innersten heraus.

    Ich kenne mein leiblichen Vater nicht. Früher, wo ich von anderen Beeinflussbar gewesen bin, hat es in mir was ausgelöst. Trauer, Gedanken etc.

    Jetzt verhält es sich so, dass ich weder positiv noch negativ dem Thema gegenüber stehe.

    Falls wir uns begegnen sollten ok, wenn nicht auch ok.

    Letztendlich ist es irgendwie egal woher man kommt. Es ändern nichts an dem was man ist.

    Irgendwann muss man eh loslassen. :-)

    Antworten
  8. Marco Strahlendorf
    Marco Strahlendorf sagt:

    Hallo,
    das Thema Kuckkucks kommt scheinbar immer öfter vor und da frag ich mich ob das auch früher, sprich vor 30-40 Jahren so wahr, oder ob das ein wachsendes Thema der Neuzeit ist und wenn ja woran liegts?

    Gruß
    Marco

    Antworten
    • Sophie
      Sophie sagt:

      @ Marco Strahlendorf, Kuckuckskinder gab es schon immer. In der heutigen Zeit sind die Menschen offener geworden und sprechen über ihre Probleme, hinzu kommen die neuen Medien, die es früher nicht gab. In den meisten Fällen kommt die Warheit durch einen Zufall ans Licht.

      Antworten
  9. Moller, Nickolas
    Moller, Nickolas sagt:

    Ich hätte mir auf jeden Fall etwas mehr konstruktive Beiträge gewünscht, naja an sich aber dennoch sehr interessanter Ansatz :)

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