Abendliches Schreien

Abendliche Schreistunden

Meine Wöchnerin berichtet: „Jeden Abend dasselbe Spiel. Um ziemlich genau 20.00 Uhr geht es los. Lina weint und weint und lässt sich durch Nichts beruhigen…
Ich wickel sie, sie schreit.
Ich trage sie, sie schreit.
Ich stille sie, sie trinkt kurz und schreit dann weiter.
Ich fange an sie zu schuckeln, ich wippe mit ihr auf dem Pezziball, ich biete ihr sogar schon einen Schnuller an, den sie empört aus dem Mund schiebt, um dann weiter zu schreien. Mein Freund und ich wechseln uns ab. Doch bei ihm ist es das gleiche Spiel. So geht das bis ungefähr 21.00 Uhr, bis sie plötzlich, manchmal mitten im Schreien, erschöpft einschläft.
Wir sind total verzweifelt und wissen schon nicht mehr was wir machen sollen.“

Als wir Lina wiegen hat sie ordentlich zugenommen. Sie hat auch tagsüber fast immer gute Laune, leidet offensichtlich nicht an Blähungen oder sonstigen Malaisen. Als sie trinkt himmelt sie ihre Mutter an und schläft dann zufrieden ein.

Warum diese abendlichen Schreistunden?

  • Ein Erklärungsmodel besagt, die Babys verarbeiten einfach die Eindrücke des Tages.
    Ich glaube das stimmt zum Teil. Manchmal sind Babys besonders nervös, wenn sie am Tag zum Beispiel einen Ausflug ins Einkaufszentrum mitmachen mussten. Die Kinder tendieren zwar dazu bei extremer Aufregung in den Schlaf zu fliehen, bekommen aber ja trotzdem einiges an Extrareizen ab. Je kleiner das Kind, um so schneller kommt es selbst bei weniger aufregenden Erlebnissen zur Reizüberflutung.
  • Eine weitere Erklärung ist, die Babys sind einfach müde und kriegen „die Kurve nicht“, möchten sie doch weiterhin alles mitbekommen was um sie herum so passiert.
    Auch hier liegt, glaube ich, ein großer Teil der Wahrheit. Kennt ihr das, wenn Größere – sagen wir mal Kindergartenkinder – vor Müdigkeit schon fast gegen die Wand laufen, sich die Augen reiben aber dennoch steif und fest behaupten: „ICH BIN NICHT MÜDE!“?
    Den Kindern fehlen einfach noch gewisse Selbstberuhigungs-Mechanismen.
  • Es gibt noch viele weitere Theorien zum Schreien wie z.B.: Es verarbeitet die Geburt, oder den Abschied vom paradiesischen Zustand im Bauch der Mutter…

Gibt es wirklich keinen „echten“ Grund?

Kinder schreien, weil sie körperliche Bedürfnisse signalisieren müssen: Hunger, Müdigkeit, das unangenehme Gefühl einer nassen Windel oder gar Schmerzen.
Oder sie haben soziale Bedürfnisse, wie z.B. den Wunsch nach Beschäftigung, oder einfach nach Nähe.
Aber wäre es nicht seltsam, wenn eines oder mehrere dieser Bedürfnisse immer um die gleiche Zeit, vorzugsweise am Abend, auftreten und nach ungefähr einer Stunde, egal was man tut, wieder verschwinden würden? Wenn man also all das oben gesagte ausschließen kann, dann muss man wohl sagen: Nein, die Kinder haben keinen „echten“ Grund.

Die häufigste elterliche Diagnose „Verdauungsprobleme“ ist in 95% der Fälle falsch. Allerdings führt anhaltendes Schreien in vielen Fällen überhaupt erst zu Blähungen und Bauchschmerzen. Daher ist das berühmte „Schreien lassen“ sowohl ein sicherer Weg in den Teufelskreis als auch natürlich schlicht herzlos.

Das Akzeptieren der Schreistunde und wie man mit ihr umgehen kann

Das abendliche Schreien ist in den ersten drei Lebensmonaten ein sehr häufig auftretendes Phänomen. Dabei werden 1 ½ Stunden noch als normal erachtet. Von einem „Schreikind“ spricht man hingegen erst, wenn es mindestens drei Mal pro Woche drei Stunden pro Tag und mehr schreit. Also, was tun?
Leider gibt es dafür kein Patentrezept, aber zumindest ein paar gute Tips*:

  • Das Allerwertvollste was du machen kannst, ist: Bewahre Ruhe und sei für dein Kind da.
    Das klingt vielleicht banal, ist aber eine echte Aufgabe, da das Schreien deines Kindes natürlich ohne Umwege durch „Mark und Bein“ direkt in dein Mutter-, bzw. Vaterherz geht. Aber vielleicht hilft es dir emotional ruhiger zu bleiben, wenn du weißt, dass dein Kind keinen Mangel hat.
  • Werde auch bitte nicht wütend auf dein Kind. Es will dich natürlich nicht manipulieren – das kann es noch gar nicht – es will einfach nur deinen Beistand. Wenn du dennoch wütend wirst, hol dir Unterstützung von deiner Familie, von Freunden und zur Not auch professionelle Hilfe.
  • Versuche einen festen Tagesrhythmus einzuhalten. Das hilft manchen Kindern dabei abends besser abzuschalten.
  • Trage dein Kind möglichst viel am Körper. Dort hat es mehr Möglichkeiten sich, verborgen vor Reizen, zu verstecken, als ein Kind, das „offen“ im Kinderwagen liegt.
  • Das Pucken, also das enge Einwickeln des Kindes in ein Tuch, bringt oft Beruhigung und den ersehnten Schlaf. Du kannst dafür auch einen Pucksack verwenden. Damit fällt das Pucken zunächst leichter.
  • Manchmal hilft ein Tapetenwechsel: Mit dem Kind einfach noch eine Runde um den Block zu laufen, kann entspannend wirken. Vor allem wenn die Atmosphäre schon recht aufgeheizt ist.

Doch die leider etwas bittere Wahrheit ist: In vielen Fällen muß man die Zeit des Schreiens einfach nur überstehen.

Kreative Alternativ-Ideen

Ich habe schon von den verrücktesten Methoden zum Beruhigen des Säuglings gehört: Manche Eltern haben heraus gefunden, dass das Föngeräusch ihr Kind sofort einschlafen läßt. Manche junge Väter agieren nur noch mit dem Kind im Tragetuch: Zeitung lesen, auf’s Klo gehen, Kochen…- der Vater als Kängeruh. Unser Sohn hat sich sofort beruhigt, wenn wir mit ihm im Auto genau 80Km/h fuhren – nicht mehr und nicht weniger. ;-)

Was nicht hilft

Es ändert übrigens nichts am abendlichen Schreien ob ihr stillt oder euer Baby mit der Flasche füttert, einen Sohn oder eine Tochter habt, erfahrene oder unerfahrene Eltern seid, oder ob du dich während des Stillens besonders bläharm ernährst, oder einfach isst worauf du Lust hast.

Buchtipps

Zwei Leseempfehlungen, die konkrete Hilfestellungen bieten sind:

Letzteres gibt es auch als Kindle-eBook zum Sofortdownload. (Kann man auch ohne Kindle-Reader in der kostenlosen Reader-App lesen).

Zu guter Letzt

Der von mir betreuten Familie hat es sehr geholfen zu wissen, dass ihr Kind nichts Organisches hat und dass das abendliche Schreien bei vielen Kindern einfach dazu gehört. Sie sahen den Abenden jetzt viel gelassener entgegen.

Wenn ihr vom abendlichen Schreien betroffen seid, dann kommt hier das Licht am Ende des Tunnels: Nach dem dritten Lebensmonat hört bei 80-87% aller Kinder das abendliche Schreien so plötzlich auf, wie es angefangen hat.

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Die Zahlen in diesem Artikel stammen vom Verhaltensbiologen Dr. Joachim Bensel aus „Wie Sie Ihr Schreibaby verstehen und beruhigen. Entlastung für Eltern – Beruhigung für’s Baby“. bei Oberstebrink/Eltern – Bibliothek 2009.

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35 Kommentare
  1. Mama Schlaflos
    Mama Schlaflos sagt:

    Das kenne ich auch noch gut und bin ehrlich gesagt froh, dass diese Phase vorbei ist. Es ist schwierig und kann echt an die Substanz gehen. Gut ist es auch, wenn man sich mit dem Partner abwechseln kann: geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

    Antworten
  2. monja
    monja sagt:

    solche infos hätte ich vor 18 Monaten gut gebrauchen können. Nach Drei Monaten wurden es besser, aber wir hatten es noch sehr lange udn auch heute noch Abends mit dem ienschlafen. Mein Kleiner hat jetzt auch noch abends Probleme bzw brauch länger um die Kurve zu bekommen. Extrem wenn Veränderungen sind, neues war und auch beim Zahnen.
    Bitte weiter so, dass noch vielen andern Familien geholfen werden kann.

    Antworten
  3. Caroline
    Caroline sagt:

    Hallo! Ich habe jetzt auch angefangen mich zum Thema abendliche Schreistunden etwas zu belesen. Aber aus dem Grunde, weil mir aufgefallen ist, das wir dieses Phänomen weder mit unserem ersten, noch mit unserem zweiten Kind hatten. Wie kann das sein?
    Auch hierfür muss es Gründe geben, wenn Kinder abends nicht schreien und generell wenig schreien.
    Wie du schreibst, kenne ich abends das Phänomen des Clusterfeedings, dass die Kleine lange an die Brust will und fast zwei Stillzeiten in einander übergehen.
    Ich finde es wichtig zu schauen, ob nicht doch eine Reizüberflutung vorliegt, denn viele Sinnesreize, die für uns normal sind, sind es für den Säugling in der Intensität nicht, auch wenn er bereits im Mutterleib mithört.
    Aus meiner persönlichen Erfahrung hätte ich nur zwei ergänzende Tipps:
    Für angehende Mütter: gestaltet eure Schwangerschaft so entspannt wie möglich.
    Für junge Eltern: schaut im Alltag, euer Baby nicht zu vielen uns alltäglichen Reizen auszusetzen:
    wie z.B. Fernsehen, permanentes Musikhören, das Baby viel rumtragen und es dabei viel sehen lassen.

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Liebe Caroline, Kinder sind einfach auch unterschiedlich. Ich habe früher auch immer gedacht es muß Gründe geben. Jetzt denke ich, manchmal gibt es welche und manchmal nicht. Die Kinder bringen doch Vieles auch schon mit.
      Aber Deine Tips sind auf jeden Fall gut. Wenn es Probleme gibt, setze ich auch erst mal gerne auf Reizminderung.

      Antworten
  4. Dans
    Dans sagt:

    Meine ist 15 Wochen alt und schon über den 3. Monat raus. Wir haben das nun seit 2 1/2 wochen und es zerrt an den Nerven, denn man ist so hilflos. Sie schreit und schreit und man hat das Gefühl es hilft nix tragen, kuscheln , stillen und singen. Um genau 21:30 uhr ist dann schluss. 2 Stunden aktion

    Antworten
  5. Dave
    Dave sagt:

    Hallo.
    Wir haben vor 11 Wochen Zwillinge bekommen. Unser Sohn ist absolut unverwüstlich. Er ist sowohl MM als auch Pre Nahrung, schläft, wo immer wir ihn hinlegen und gluggst vergnügt, ob jetzt im Kinderwagen oder auf dem Schoß. Unsere Kleine hingegen hat zuerst keine Kuhmilch vertragen und musste die ersten Wochen mit Neocate gefüttert werden. Jetzt verträgt sie zwar wieder die MM, aber seit etwa drei Wochen beginnt sie abends so heftig zu schreien, dass sie kaum noch Luft bekommt und strampelt super heftig mit den Beinen. Das einzige, was hilft, ist sie zwei Stunden im Fliegergriff zu tragen. Selbst, wenn sie auf dem Arm einschläft, kaum verändern wir die Lage nur um wenige cm ist sie sofort wach und alles beginnt von vorne. Alle Mittel wie Sab Simplex, Carum Carvi und Kümmel-Bauch-Massagen helfen garnicht. Wir versuchen, den Tagesablauf so normal wie möglich zu halten, aber ihr Kampf zerreißt einem das Herz. Kann es sein, dass die Kleine durch die ersten Wochen in der Intensiv mit Magensonde und Infusion irgendwie traumatisiert haben? Wenig Reiz können wir kaum machen, da sie tagsüber auch schnell vor Langeweile schreit und erst schläft, wenn sie oft ordentlich bespaßt wurde.
    Grüße Dave

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Lieber Dave, manche Kinder brauchen einfach mehr. Wenn Deine Kleine viel Bespaßung mag, kommt sie vielleicht schlecht wieder runter – hat sie doch immer Angst etwas zu verpassen. Ich würde versuchen, nach einer kurzen Phase des Spielens, dann die Reize zurück zu nehmen und ihr eine völlig reizfreie Schlafumgebung zu bieten: leise, dunkel, kuschelig, geborgen. Bleib in dieser Einschlafphase auf jeden Fall bei ihr, aber bleib bei einem Einschlafritual, welches erst mal nicht mehr variiert wird. Sie wird dann lernen, dass nichts spannendes mehr passiert, und sie ruhig schlafen kann. Manchmal hilft es auch, kurze Ruhepausen zwischendurch einzubauen. Meistens sind unruhige Kinder in der Tat übermüdet.
      Viel Glück
      Jana

      Antworten
  6. Xhejni
    Xhejni sagt:

    Hallo Jane,

    wir haben das gleiche Problem, jedoch schreit das Baby (12 Wochen) bis zu 3 Stunden am Abend. Wenn ich Sie stille, wird Sie zwar für eine gewisse Zeit still, aber nach ca. 20 Minuten geht das Spiel von vorne!
    Die Abende werden bai uns immer anstrengender und wir hoffen es geht bald zu Ende!
    Soll ich, um Sie zu beruhigen, immer stillen oder nicht? Mir kommt es vor das Baby will immer öfter gestillt werden!

    Viele Grüße
    Xhejni

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Hallo Xhejni, das hört sich ein bisschen nach Klusterfeeding an. Viele Babys trinken abends mehrere Mahlzeiten in sehr kurzer Zeit – wohl um genug Reserven für einen etwas längeren Nachtschlaf anzusammeln. Du solltest sie also ruhig häufig anlegen. Vielleicht habt ihr dann das Glück einer halbwegs ruhigen Nacht?
      LG
      Jana

      Antworten
  7. Lina
    Lina sagt:

    Hallo Jana,
    ich habe jetzt einige Einträge querbeet gelesen und hier muss ich jetzt doch mal meinen Senf dazu geben (in Anlehnung an den Windelfrei-Eintrag).
    Bei unserem Kleinen war es ähnlich, die Abende waren eine Tortur. Geholfen hat uns tatsächlich die Ausscheidungskommunikation. Er ist mittlerweile fast 6 Monate alt und immer noch kein Freund des frühen Zubettgehens, aber das Schreien und Weinen ist erheblich zurückgegangen, seitdem die Windel ab ist. Gerade die ganz kleinen Babys signalisieren in der Regel ihr Ausscheidungabedürfnis recht deutlich. Viele Babys wollen einfach nicht mit nasser Windel schlafen, da hilft auch der Windelwechsel nur bedingt, denn in den ersten Wochen pullern die Kleinen ja extrem häufig (schon mal alle 10 Minuten). In einigen Windelfrei-Foren und Facebook-Gruppen herrscht daher ziemliche Einigkeit, dass dieses “die Kurve nicht kriegen” oft ein Hinweis ist, dass das Baby mal pullern oder kackern muss. In diesem Fall sollte man vielleicht mal das Abhalten anbieten.
    Bei uns hat es leider nur bedingt geholfen, er ist ruhiger geworden, aber an Schlaf ist vor 22Uhr einfach nicht zu denken. Es ist ja auch kein Patentrezept, nur eine weitere Möglichkeit, die man als Betroffener mal ausprobieren könnte.
    Liebe Grüße

    Antworten
  8. Julia
    Julia sagt:

    Hallo! Vllt haben sie ein paar Tipps für mich, bin schon langsam am verzweifeln…….
    Meine hebamme kann oder will mir nicht helfen,ich weiß es nicht. Und unsere Ärztin sagt auch nichts was mir hilft.
    Zur Situation: seit etwa vier Wochen haben wir Schwierigkeiten die Flasche zu geben. Erst hatten wir die avent fläschen die unser kleiner irgendwann komplett verweigert hat. Haben dann auf mam umgestellt und es hat ein paar Tage super funktioniert. Jetzt seit etwa zwei Wochen brüllt er die Flasche an und will einfach nicht trinken! Aber auch nicht immer, manchmal nimmt er ohne Probleme und macht gut 200ml. Die trinkmmenge hat sich auch reduziert auf ca 600-700ml. Die Zeiten zwischen den Flaschen zieht der kleine auch ins unermessliche. Ich versuche einfach schon selbst alle vier bis fünf Stunden anzubieten damit er überhaupt mal was trinkt.
    Manchmal grummelt es bei ihm im Bäuchlein wenn er trinkt. Er ist jetzt zwölf Wochen und kämpft noch mit blähungen. Ich weiß nur nicht obs noch diese drei Monats koliken sind oder Vllt ist es die Milch die ihm das macht(Aptamil pre)?
    Ich hoffe sie können mir etwas raten…..

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Liebe Julia, ich bin nicht so ein Fan von Ferndiagnosen. Vielleicht solltest Du es doch noch einmal mit Deiner Hebamme oder einer Stillberaterin versuchen. Es kann die Milchsorte sein, oder an der Fütterungsart (Flasche) liegen, oder etwas ganz Anderes sein. Dazu müsste man eine Mahlzeit miterleben… Bitte wende Dich an eine der oben Genannten.
      Liebe Grüße und viel Glück!
      Jana

      Antworten
  9. Marco
    Marco sagt:

    Diese abendlichen Schreistunde(n) kennen wir zu genüge. Allerdings ist unser Kleiner mittlerweile 11 Monate. Bisher hatten wir sehr viel “Probleme” mit der Schlafsituation von Anfang an und sind bereits an dem Punkt angelangt, an dem es heißt: “Grund: Unerklärlich – Durchhalten!“
    Durch sehr viel Feingefühl und Geduld schläft er nun nachts auch (fast) durch. Er wacht in der Regel nun nur noch einmal auf und will eine Falsche. Diesen Luxus haben wir aber auch erst nach knapp 10 Monaten bekommen.

    Wir haben alles durch, wirklich alles. Es hat nichts wirklich geholfen. Sicherlich hat es sich auch nun durch die Entwicklung etwas von allein geregelt aber die abendliche Schreistunde haben wir immer noch und haben damit ganz schön zu kämpfen.

    Im Bett will er zur Zeit gar nicht einschlafen und wenn man Ihn auf den Arm nimmt, wird geschrien was das Zeug hält und mit Arm und Fuß gewehrt. Körperliche Beschwerden haben wir ausgeschlossen und von „Schreien lassen“ haben wir schon immer großen Abstand gehalten.

    Erst wenn wir unseren kleinen Schatz wirklich konsequent auf dem Arm lassen und meckern lassen, beruhigt er sich meist nach 10-15 Minuten und schläft dann auf dem Arm ein. Wir haben alles Versucht was zum Beruhigen führt aber irgendwie beruhigt er sich nur auf diese Weise. Uns Eltern geht das Schreien durch den ganzen Körper, da man ja alles Versucht. Es gibt für uns zur Zeit nur die Erklärung, dass es für Ihn noch keinen Grund gibt „abzuschalten“ denn tagsüber ist er sehr aktiv und aufgeweckt. Wenn wir ihn länger wach lassen und er übermüdet wird die Sitation noch schlimmer.

    Da heißt es wohl nur durchhalten und alle paar Wochen zur Rückenmassage :)
    LG Marco

    Antworten
  10. kiddelfee
    kiddelfee sagt:

    Wir haben dieses Problem mit unserer Maus auch . Bei uns hat sich bewährt, dass ich sie im Liegen in meinem Bett stille. Dabei schläft sie meistens ein, so ein Stündchen ungefähr. Danach waschen, Schlafzeug an, Betthupfele-Milch und mit Spieluhr in ihr eigenes Bett. Wenn an diesem Ins-eigene-Bett-geh-Ritual irgendwas geändert wird, fällt uns das nachts auf die Füße…

    Antworten
  11. Andi
    Andi sagt:

    Ich finde Pucken abartig. Das Kind festschnallen, um es “abzustellen”, das ist herz- und verantwortungslos! Auch wenn es hier und da empfohlen wird, bin ich dagegen. Im Bauch war es zwar eng, aber es konnte sich (ausser in der Schlussphase) noch bewegen und strampeln.

    Ich werde mein Kind nicht pucken! Niemals!

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      So wie du das Pucken beschreibst, hört es sich schrecklich an. So kenne ich es gar nicht. Die gepuckten Kinder, die ich bisher erlebt habe, genossen die warme Enge des Tuches sehr und entspannten sich sichtlich. Das Pucken ist für mich dem geborgenen, festen auf dem Arm halten nachempfunden.
      LG

      Antworten
  12. Lin
    Lin sagt:

    Das liest sich doch irgendwie beruhigend und auch irgendwie frustrierend, dass man wohl nichts so richtig machen kann. unser kleiner ist jetzt 13 wochen und hat seit wenigen tagen auch das abendliche schreien eingeführt ab 19 Uhr. Auch tagsüber kann es mal kurz sein wenn er müde ist und einfach nicht in den schlaf findet.
    das zehrt richtig an den nerven und ich hoffe das hört bald wieder auf.

    Antworten
  13. Nadine
    Nadine sagt:

    Ich zähle wirklich schon die Tage und hoffe auf Besserung! Da ich unter akuten Schlafmangel leide.
    Unsere Tochter ist nun fast 6 Monate,wiegt schon 9 Kilo,trinkt alle 3 Stunden an eine Brust nie länger als 5min und in der Nacht liegt Sie im Beistellbett neben mir und schläft schon immer sehr unruhig und braucht mich und die Brust auch schonmal alle 2 Stunden. Ich merke schon das ,wenn wir tagsüber viel erlebt haben ,das Sie am Abend das verarbeiten muß und länger braucht um runter zu kommen.
    Ab 16.30Uhr haben wir schon einen ruhigeren Abendablauf,damit Sie runterkommt.Es wird gestillt ,dann reibt Sie sich meist schon die Augen,aber gleich hinlegen funktioniert nicht,also rumtragen(was ziemlich auf den Rücken geht).Wir haben für uns es nun so eingeführt,das wir Sie im Tragegestell ( Maduka) herumtragen,Unsere Tochter hat wenigstens keinen Schreikrampf mehr,statt dessen knurrt Sie ganz laut um sich zusätzlich zu beruhigen, u Sie schläft ein,aber wehe ich setze mich hindann nach ca. 2 Stunden wird Sie im dunklen Raum an die Brust gelegt und Sie schläft friedlich ein,aber wie gesagt nicht lang.Meine Kinderärztin meinte ich solle Abends schon Brei geben,damit ich mal schlafen kann,dies tat ich noch nicht,weil ich nicht das Gefühl habe,das Mausi nicht satt wird,Sie braucht einfach nur unsere Nähe…aber wenn Sie schreit,tut es mir auch sehr weh und ich bin auch in solch einer Situation sehr verzweifelt .
    Nun hoffe ich wirklich auf ruhigere und vorallem längere Nächte.
    Liebe Jana,wenn du für mich noch einen Tipp hast…immer her damit!

    Das ich mich am Tag hinlege,wenn Sie schläft,funktioniert sehr selten

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Liebe Nadine, puh ich fühle mit dir. Ich hatte auch so ein “high-needs-Kind” – ein Jahr und drei Monate lang. Dann wurde es besser. Meiner Erfahrung nach, macht es keinen Sinn das Kind abends zu “stopfen”. Das sagen auch die Studien. Trotzdem wird es immer als erstes empfohlen. Normalerweise ist es eben kein Hunger, der die Kinder nachts wach macht. Manche Kinder haben einfach ein sehr starkes Nähebedürfnis und kommen außerdem schlecht zur Ruhe.
      Das ist zwar jetzt nicht der super-zauber-Tipp, aber meistens geht es einem besser, wenn man das einfach als das akzeptiert, was das Kind eben mitbringt, statt zu versuchen es zu verbessern. Natürlich brauchst du trotzdem Schlaf! Ihr solltet also versuchen dir den irgendwie zu ermöglichen. Man benötigt mindestens 4 Stunden am Stück um einmal durch alle Schlafphasen durchzukommen. Den Rest kann man stückeln. Aber wenn man dies 4 Stunden am Stück auf Dauer nicht bekommt, kann man irgendwann nicht mehr. Hier eine Strategie zu finden wäre wichtig!
      Viel Glück und halt die Ohren steif. Irgendwann wird es besser!
      Liebe Grüße
      Jana

      Antworten
  14. Julie H.
    Julie H. sagt:

    Hallo Jana

    Unsere kleine Maus ist jetzt zwei Wochen alt.
    seit ein paar Tagen hat sie Nachts immer das Problem vom Brüllen und das kann schon mal eine Stunde dauern.
    Oder wenn ich sie stille, dann schreit sie oft so stark, strampelt mit den Beinen und doggt nie richtig an bzw es dauert seine Zeit.
    Sie schläft dann auch nie richtig gut ein.
    wir versuchen gehen, wippen, pucken, kuscheln, Tragetuch, …. nach langem herum probieren schläft sie aus Erschöpfung ein.
    Diese Nacht war es so dass sie keine 2 Stunden am Stück geschlafen hat und wir dadurch komplett geschlaucht in den nächsten Tag starten.

    Tagsüber ist es mit der Kleinen gar kein Problem.
    Stillen, schlafen und nach 3 Stunden wieder Stillen.

    Denkst du dass es die Reizüberflutung ist, die sie nicht beruhigen lässt?
    Wenn ja was sollten wir vermeiden an Geräuschen oder Sonstigem?
    wenn du Tipps hast nehme ich sie gerne an. :)
    Vielleicht kann man ja helfen auf ihre jungen Tage .

    Lg Julie

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Liebe Julie, viele Babys verarbeiten Abends oder auch mal Nachts, die Eindrücke des Tages. Versuche vielleicht nur eine Maßnahme und halte sie bis zum Einschlafen deiner Tochter durch. Bleib auf jeden Fall bei ihr. Versuche selbst entspannt zu bleiben (tief durchatmen). Manchmal sind es grade die vielen, unterschiedlichen Versuche, die das “runter kommen” schwer machen. Und ja: Ein ruhiges Abendprogramm kann auch dazu beitragen.
      Viel Glück und liebe Grüße
      Jana

      Antworten
  15. Rapunzel
    Rapunzel sagt:

    Ich würde immer auch vom Osteopathen abklären ob keine Verspannungen durch die auch für das Kind anstrengende Gebiet da sind, die gelöst werden müssen.
    Habe damit sehr gute Erfahrung gemacht.

    Antworten
  16. Karin
    Karin sagt:

    Hallo, bei uns läuft es seit knapp vier Monaten mit nachts schlafen überhaupt nicht gut. Unsere Kleine ist mittlerweile 9 Monate alt und schläft keine zwei Stunden am Stück. Ok, wenn ich mal Glück habe kanns auch mal drei Stunden geben, ist aber die Ausnahme. Sie schreit und lässt sich kaum beruhigen. Den Schnuller pfeffert sie weit weg und biegt und krümmt sich. Schmerzen scheint sie aber keine zu haben, zumindest keine bei denen Zäpfchen helfen würden. Hunger kann es eigentlich auch nicht sein. Wir tragen, wiegen, kuscheln, … Durch die Brust, ich stille noch, lässt sie sich noch am ehesten beruhigen. Aber das ist doch auch keine Lösung auf Dauer. Sie hat am Anfang relativ gut geschlafen, hat sich beim Nachtschlaf auf 10-12 Stunden dann gesteigert und irgendwann zwischen dem fünften und sechsten Monat war es aus. Den Schnuller hat sie davor nicht genommen, erst als es langsam zur Beikost kam. Ich habe das Gefühl dass das nie enden wird. In den ganzen Monaten hat sie ganz genau EINMAL durchgeschlafen, 11 Stunden, ich musste ihr nur ein paar mal den Schnuller reinstecken. Ich verstehe es nicht. Es ist auch egal ob wir an dem Tag viel gemacht haben oder nicht. Ob wir draußen waren oder nicht.
    Laut Kinderarzt ist alles ok. Laut Osteopath auch. Tagsüber ist sie gut drauf und ein zufriedenes Kind.
    Kennt das jemand bzw gibt es einen Rat???
    Vielen Dank!
    LG karin

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Liebe Karin, das ist ehrlich gestanden gar nicht so ungewöhnlich.
      Es stimmt nur nicht mit unseren Erwartungen überein. Wir denken, Kinder schlafen sehr früh nachts durch. Aber die Wahrheit ist, dass viele Kinder das noch sehr lange nicht machen. Das kurze nächtliche Brust-Trinken stillt dann sowohl den Hunger/Durst als auch das Nähe Bedürfnis des Kindes. Es braucht einfach noch diese nächtliche Rückversicherung. Nach meiner Erfahrung ist das oft mit 9 Monaten noch mal extrem so, auch wenn es vorher schon viel “besser” war.
      Keine Angst – irgendwann schlafen sie alle durch und brauchen auch die Brust nachts nicht mehr. Ich weiß, dass das sehr anstrengend sein kann. Aber anstatt zu versuchen etwas am (eigentlich ja zufriedenen) Kind zu verbessern, ist es sinnvoll sich selbst mal eine Entlastung zu schaffen um die nächtlichen Schlafstörungen dann besser ertragen zu können. ZB ein Mittagsschlaf. Versuch das mal.
      Liebe Grüße und halt die Ohren steiff.
      Jana

      Antworten
  17. Sara
    Sara sagt:

    Mein Sohn ist jetzt 11 Wo. alt und hat seit der Geburt eigentlich jeden Abend eine Schreistunde, mal geht es ohne, mal nur mit. Die Zeit liegt momentan bei 20:30-21:30 dann ist Ruhe und mein Kind schläft, als wäre nie was gewesen. Von meinem Großen kenne Ich sowas gar nicht, deswegen war Ich anfangs sehr besorgt was er denn hat. Wir laufen durch die Wohnung haben auch echt alles versucht und ab und zu macht er mal 2 MInuten Pause.. Es ist ein Phänomen schon, dass wirklich nach Punkt einer Stunde wieder Ruhe ist.. Gestern fing es genau 20.27 Uhr an und hat 21:27 Uhr geendet … Es wird mir Immer ein Rätsel bleiben :D Danke für diese Erklärung :)

    Antworten
  18. Anne Herold
    Anne Herold sagt:

    Ihr Tipps beruhigen mich sehr, denn wir haben genau die gleichen Probleme. Unser Baby ist zwei Monate alt und pflegeleicht. Nur Abends ist es schwer zum Schlafen zu animieren bzw. wird es dann aufgedrehter bzw. weint häufig. Ein Grund ist gar nicht ersichtlich, deshalb bin ich dankbar für Ihre Erklärungen.

    Antworten
  19. biene
    biene sagt:

    Bei uns ist es genau das gleiche.unser sohn
    4 wochen alt ab 17 uhr wird er müde kurz schlafen ab 18 uhr bis ca 20 Uhr ist schreien angesagt.
    wir waren schon im Krankenhaus in der schreiambulanz usw
    wir müssen es akzeptieren

    Antworten
  20. Mandy
    Mandy sagt:

    Hallo.
    Schön, hier einige Erfahrungen und Tips zu lesen.
    Mir geht es auch so seit 2 Nächten.
    Meine Maus ist 3 Wochen alt und hat das schreien auch für sich entdeckt.
    Ab 20 Uhr ca geht’s los.
    Wir versuchen es mit füttern, wickeln, Bäuerchen machen.
    Anfangs dachten wir an Blähungen, aber alles, was dagegen spricht macht sie(pupsen, Kacki in die Windel und Bäuerchen).
    Nur ein Körnerkissen und ab auf Mamis Brust beruhigen sie so langsam.
    Sobald es ins eigene Bettchen geht, geht es wieder von vorne los.
    Das kann sich schon mal bis Mitternacht hinziehen.
    Wie erkläre ich das am besten meinem Partner?
    An so was wie den Tag verarbeiten glaubt er mir nicht.

    Antworten
  21. Eva
    Eva sagt:

    Hallo, wir haben auch ein abendliches Schreiproblem. Zwischen 18 Uhr und 20 Uhr geht es los und die kleine Maus (mittlerweile 17 Wochen alt) ist nicht zu beruhigen. Einzig an der Brust lässt sie sich meistens beruhigen. Das geht dann bis ca. 23 Uhr so (ich hätte nie gedacht, dass man so lange schreien kann!), bis sie plötzlich einschläft. Wir versuchen alles, um sie zu beruhigen: tanzen, wickeln, kuscheln, wiegen, singen…
    Ich kann sie nicht 3 Stunden an die Brust nehmen, zumal sie weiterschreit, sobald sie von der Brust weg ist. Meistens habe ich sie von ca. 21 bis 22 Uhr an der Brust, damit sie etwas Ruhe bekommt. Wir haben auch keinen Fernseher an und versuchen, die Abende ruhig zu gestalten und einen geregelten Tagesablauf zu haben. (Soweit das mit ihrem 6-jährigen Bruder möglich ist).
    Kinderärztin, Hebamme und Osteopathin wissen auch keinen Rat mehr. Tagsüber ist sie ganz ruhig und vergnügt und schläft alleine ein.
    Wir würden ihr so gerne helfen. Haben Sie noch einen Rat?
    LG
    Eva

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Hallo Eva, oben habe ich ja schon einige Ideen aufgeschrieben. Ansonsten kann man nur abwarten. Um dich vielleicht etwas zu beruhigen: Es geht vielen Eltern so und es wird immer irgendwann besser. Dein Kind hat kein spezielles Problem. Das fällt alles noch unter “Regulierung”. Der Organismus reift und es hört irgendwann auf. Da die ersten vier Monate schon rum sind, dauert es wahrscheinlich nicht mehr lange. Denn das ist oft die schwierigste Zeit.
      Viel Glück und halt die Ohren steif
      Jana

      Antworten
  22. Nadine
    Nadine sagt:

    Unsere Tochter ist jetzt 10 Wochen alt und ein kleiner Tragling. An den meisten Tagen habe ich sie 20 von 24 Stunden auf dem Arm bzw. In der Marsupi. Dann schläft sie auch gut, sobald ich sie nachts oder tagsüber zum Schlafen weglege, dauert es drei Minuten und sie wacht auf und schreit. Abends kommt es auch regelmäßig zu Schreiphasen, in denen dann auch nichts so richtig zu helfen scheint… von unseren anderen Töchtern kennen wir das in diesem Ausmaß nicht, wir versuchen ihrem Nähebedürfnis gerecht zu werden, es geht auf die Dauer aber auch echt auf den Rücken. Ich hoffe sehr auf einen Entwicklungsschub, kann mir im Moment aber noch gar nicht vorstellen, dass unsere Kleine jemals im eigenen Bett bzw.erstmal im Beistellbett schläft. .. tagsüber ist sie in den letzten Tagen viel aktiver geworden und spielt jetzt auch schon mal ein paar Minuten unter ihrem Spielebogen. Bis vor Kurzem noch undenkbar… Sie freut sich auch zunehmend über Bespaßung und lacht voll süß. Ich kann mich prinzipiell ganz gut mit der Situation arrangieren, habe aber auch ein bisschen Angst den Zeitpunkt zu verpassen, sie ans alleine schlafen zu gewöhnen. Und auf die Dauer schläft es sich mit Kind im Arm auch einfach nicht so entspannt… Gibt es diesbezüglich noch Tipps und Erfahrungen?

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    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagt:

      Liebe Nadine, keine Angst. Ihr werdet den richtigen Zeitpunkt finden. Momentan ist sie ja noch sehr klein, dass es absolut richtig ist, ihr Nähebedürfnis zu stillen. Ich denke, je aufmerksamer und wacher sie tagsüber wird, um so tiefer schläft sie irgendwann Nachts. Außerdem bekommt sie jetzt durch dein intensives für sie da sein, eine große Portion Urvertrauen. Daraus kann sie bald schöpfen und muss dann nicht mehr alle paar Minuten die Lage checken. Das wird schon.
      Trotzdem kann so eine Situation sehr anstrengend sein. Ich hoffe du bekommst auch mal etwas Entlastung durch deinen Partner, die Mama, o.ä. ?
      Das ist ganz wichtig, damit du durchhält. Denn auch wenn ein Babylächeln sehr süß ist und vieles Entschädigt, kann Müdigkeit schrecklich sein.
      Also halt die Ohren steif und halte durch.
      Alles Liebe
      Jana

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  23. Kati
    Kati sagt:

    Mich verwurndert immer wieder, dass niemand eine Federwiege empfielt. Unser Sohn hatte auch die abendlichen Schreiphasen und ab ca der 7. Woche haben wir eine Federwiege für uns entdeckt. Der Unterschied war gewaltig und fortan hat er tagsüber drin geschlafen solange bis er sich aufrichten konnte u die Federwiege zu gefährlich wurde. Wir nahmen sie sogar mit in den Urlaub, denn er beruhigte sich darin ziemlich schnell und auch für den Rücken war es eine enorme Erleichterung im Gegensatz dazu das Kind zu tragen. Für Reisen gibt es extra Aufhänger um die Federwiege in einen Türrahmen zu hängen. Nachts half uns das pucken im Beistellbett sehr. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das nur unserem Sohn geholfen hat die anfänglichen Schreiphasen zu überwinden und wäre daher neugierig von anderen Eltern zu lesen die eine Federwiege ebenfalls erfolgreich eingesetzt haben. Unser zweites Kind werden wir daher von Anfang an in eine Federwiege legen.

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  24. Vivi
    Vivi sagt:

    Wow so viele tolle Tipps in dem Artikel und in den Kommentaren! Ich bin sehr froh, dass es heute so viel Hilfe gibt (wenn man danach sucht und die richtige Seite findet ;-))

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass bei solchen Erziehungssachen bzw. Wissen rund ums Baby Erfahrung sehr wichtig ist. Umso besser, wenn man so viele Tipps findet. Ich glaube auch, dass Babys aus einem bestimmten Grund weinen, auch wenn sie manchmal selber nicht wissen warum.

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