Datteln zur Geburtsvorbereitung – Verhelfen Datteln in der Schwangerschaft zu einer schnelleren, leichten Geburt?

Schwangeren wird geraten, zur Geburtsvorbereitung für eine leichte und schnellere Geburt, Datteln zu essen. Datteln sind echte Superfrüchte. Sie sind lecker und enthalten wichtige Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe.
Aber kann dieses Lebensmittel wirklich für eine schnellere und leichte Geburt mit weniger Schmerzen sorgen?

„Zu schön, um wahr zu sein“, dachte ich und beschloss, mich mit den Studien rund um die Dattel-Frucht intensiv für euch zu beschäftigen. Denn einige Studien haben die geburtsvorbereitende Ernährung mit Datteln tatsächlich untersucht.
Was sie herausgefunden haben, stimmt optimistisch. Der Verzehr von Datteln in der Schwangerschaft scheint wirklich einen positiven Effekt zu haben. Weiterlesen

Mit der Louwen Diät zu einer leichteren, schmerzarmen Geburt – was ist dran?

Was bringt die Louwen Diät? „Verzichte in den letzten 6-8 Wochen vor der Geburt auf Zucker und weißes Mehl und die Geburt geht schnell und ist schmerzarm.“ Das ist so ungefähr das, was man über die Louwen Diät hört, im Netz liest und was viele Hebammen Schwangeren auch im Rahmen der Geburtsvorbereitung empfehlen.
Aber stimmt das auch? Und warum sollte man ausgerechnet durch den Verzicht bestimmter Kohlenhydrate eine leichtere Geburt haben? Um euch diese Frage ordentlich beantworten zu können, habe ich mir eine Übersicht über die Studienlage verschafft, aber auch recherchiert, was dazu im Internet noch so zu finden ist.
Was ich dabei herausgefunden habe, hat mich sehr erstaunt. Denn ganz offensichtlich hat sich die ursprüngliche, geburtsvorbereitende Ernährungsempfehlung von Prof. Dr. Louwen – ein bisschen wie bei „stiller Post“ – mit der Zeit verselbstständigt und verändert.

Warum es trotzdem supersinnvoll sein kann, in der Schwangerschaft, aber besonders in den letzten acht Wochen, auf kurzkettige Kohlenhydrate zu verzichten, und vor allem: wie das ganz einfach geht, das erfährst du in diesem Artikel. Weiterlesen

Geburtsplan erstellen – Anleitung mit Geburtsplan-Generator

Geburtsplan – komisch, dass dieser Begriff sich so durchgesetzt hat, denn eigentlich handelt es sich doch eher um eine Wunschliste. So hundertprozentig planbar ist eine Geburt ja nicht.

Warum man (dennoch) einen Geburtsplan erstellen sollte

Oft sagen mir Schwangere: „Och, die Geburt lass ich einfach mal auf mich zukommen. Das wird schon.“
Das ist eine richtig gute Einstellung und zeigt, dass sie die Geburt grundsätzlich als etwas ganz Natürliches und Machbares halten. Das ist absolut richtig: Geburt ist in den meisten Fällen ein ganz natürlich ablaufender Prozess. Dennoch sollte man eine Geburt auch nicht unterschätzen. Geburt ist eine existenzielle Erfahrung. Sie fordert einen für einen begrenzten Zeitraum körperlich und mental unglaublich stark.

Wichtige Ereignisse im Leben planen wir meist akribisch: Taufe, Schulabschluss, Hochzeit, Geburtstage … Durch die Planung können wir nicht alles an diesen Ereignissen kontrollieren, aber die Chance, dass sie so werden, wie wir uns das wünschen steigt dadurch. Genauso verhält es sich mit der Geburt. Wenn wir uns im Vorfeld damit befassen, wo die Geburt stattfinden soll, wer bei der Geburt dabei ist und wie wir uns bestimmte Abläufe vorstellen, vergrößert sich die Chance, dass wir am Ende damit glücklich und zufrieden sind. Weiterlesen

„Das Gewese um die Schwangerschaft“ – kann ich so nicht stehenlassen!

Es ist Sonntag und ich genieße den schönen Abend. Eine Kollegin, Solveig Carstens, fragt mich über die sozialen Medien, ob ich schon den Text über Schwangerschaft und Geburt in der FAZ gelesen habe. Nö, hab ich nicht. Aber das hol ich gleich mal nach. Leider ist meine gute Laune danach dahin.

Zur Einstimmung: Das Konsumverhalten von Schwangeren

In der Rubrik „neue Trends“ finde ich den Text. Die Journalistin Jennifer Wiebking, hat dafür die Ärztin Annika Schutt (ist allerdings nicht ihr richtiger Name), zu Wort kommen lassen. Es geht zunächst um den Hype rund um Weiterlesen

Schwangere mit Geburts-TENS unter Wehen

Geburts-TENS zur Bewältigung von Wehenschmerz

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Was ist eigentlich Geburts-TENS?
Neben der Freude endlich das Baby kennenzulernen, ist der Respekt vor den Wehen wahrscheinlich eines der vorrangigsten Themen, in den Gedanken von Frauen, kurz vor der Geburt. Werde ich die Wehen bei der Geburt aushalten können? Was wird mir helfen? Welche Möglichkeiten der Schmerzlinderung gibt es für mich, wenn ich doch Unterstützung brauche? Wenn es dir ebenso geht, möchte ich dir hier gerne die Möglichkeit vorstellen, die Wehen-Schmerzen mittels Geburts-TENS zu bewältigen.

Wehen-Schmerz

Wehen – das sind eigentlich „nur“ rhythmische Muskelkontraktionen der Gebärmutter. Wehen tun einem nichts. Sie fließen durch den Körper hindurch, ohne Schaden zu hinterlassen. Jedoch empfinden das die meisten Frauen als sehr unangenehm bis hin zu extrem schmerzhaft.
Wie gut du mit den Wehen zurechtkommen wirst, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Entwickelt sich die Wehentätigkeit physiologisch?
    Also in einem gesunden Verhältnis von Wehendauer zu Wehenpause?
  • Wie viel Bedeutung misst du den Wehen zu?
    Konzentrierst du dich auf die Wehe und gibst ihr damit Raum, oder schaffst du es, sie einfach als gegeben hinzunehmen?
  • Wie gut wirst du dich, trotz der Wehen, entspannen können?
  • Hast du große Angst, oder vertraust du dem Prozess?
  • Welche Vorerfahrung hast du?
  • Was hat dein Unterbewusstsein über Geburten abgespeichert?
  • In welchem körperlichen Zustand wirst du in die Geburt starten?
    Ausgeschlafen und gesund, oder total übermüdet und angeschlagen?

Schmerzmittel unter der Geburt

Aus verschiedenen Gründen kann es also unter der Geburt zu dem Punkt kommen, an dem du dir ein Schmerzmittel wünscht. Dafür stehen dir einige Möglichkeiten zur Verfügung, die ich im Artikel „Schmerzmittelalternativen für die Geburt“ ausführlich beschreibe. In diesem Beitrag soll es nun aber speziell um die Schmerzlinderung via Geburts-TENS gehen. Weiterlesen