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Die belauschte Geburt – Von wilden und wunderbaren Schreien

Wer Geburten nur aus Filmen kennt, denkt alle Frauen schreien und kreischen beim Kinderkriegen. Dem ist nicht so. Trotzdem geht es im Kreißsaal alles andere als leise zu. Schreie können befreiend sein und der Geburt gut tun. Manchmal sind sie aber auch ein Zeichen von Verzweiflung. Für eine Hebamme sind sie einfach ein normaler Teil ihres Arbeitsalltags. Weiterlesen

Mein Geburtsmantra aus der Hölle

Als meine Tochter vor knapp 17 Jahren geboren wurde, war ein Geburtsmantra noch nicht wirklich Bestandteil eines Geburtsvorbereitungskurses. Ich war zu der Zeit bereits Hebamme und hatte ein Bild einer sich öffnenden Blüte im Kopf, die den Muttermund symbolisieren und mir als Visualisierung bei der Eröffnung helfen sollte. Aber einen speziellen Satz, also eine Affirmation oder gar ein richtiges Mantra, an dem ich mich festhalten konnte, hatte ich nicht – leider!

mantralos in Beckenendlage

Geplant hatte ich eigentlich eine Hausgeburt, aber mein kleines Dickköpfchen trat in den Sitzstreik und war weder mit Überzeugungskraft, noch mit indischer Brücke, Moxibustion oder einer handfesten Wendung dazu zu bewegen, in die Schädellage zu wechseln. Und noch heute braucht man Weiterlesen

Ich lüfte „Das Geheimnis einer schönen Geburt“ für euch!

Der ET des Buches „Das Geheimnis einer schönen Geburt“ war Ende März 2016 – geboren wurde es dann zunächst als eBook am 14. April. An meinem eigenen echten Geburtstag. So ist das mit den Babys. Sie kommen wann sie wollen und eben erst dann, wenn sie wirklich ganz fertig sind.
Nun ist es aber geschafft! Der Endspurt war echt noch mal aufregend. Und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, wie mein Buchbaby bei euch ankommen wird.
Ab heute kann es beschnuppert (Blick ins Buch) gekauft (nur hier im Blog) und gelesen (digital als PDF, ePub oder im mobi-Kindleformat) werden. Update: Ab sofort ist es auch als gedrucktes Buch zu haben. Weiterlesen

Meine Geburt gehört mir – selbstbestimmt gebären

„Lassen Sie sich bei der Geburt unbedingt frühzeitig eine PDA geben. Wozu unnötig leiden?“
„Mach auf jeden Fall eine Wassergeburt! Nur so bleibt dein Damm heil!“
„Du willst doch dein Baby nicht wirklich zu Hause bekommen?! Also, wenn ich eine Hausgeburt gemacht hätte, dann wäre ich bei der Geburt ganz sicher gestorben!“
„…“
Wenn es um Geburten geht, gibt fast jeder ungefragt und oftmals voller Inbrunst, seinen eigenen Senf dazu. Fragt man 10 Menschen nach ihrer Meinung, bekommt man locker 20 verschiedene Antworten. Das ist auch kein Kunststück, denn Geburten sind ein sehr emotional besetztes Thema, mit dem jeder andere Erfahrungen gemacht hat. Diese fließen dann natürlich in die Beratung der Freundin, Bekannten oder Nachbarin mit ein.
Dabei geht es oft viel mehr um die Verarbeitung der eigenen Geburt, anstatt darum, jemand Anderem einen guten Tipp zu geben. Aber genau darum sollte es doch eigentlich gehen – wenn überhaupt.
Folglich ist es, wie ich finde, nicht unbedingt klug, sich die Ratschläge und Geschichten von allen möglichen Personen anzuhören. Denn, so sehr einem positive Erzählungen Mut machen, genau so verunsichern die negativen. Beginnt die Selbstbestimmung unter Umständen also schon an dem Punkt, wo man entscheidet, woher man seine Informationen bezieht?
Beim Abenteuer Schwangerschaft und Geburt ist die Meinungs- und Entscheidungsfindung eine der großen Herausforderungen, bei der es einerseits gilt, gut informiert zu sein, und es andererseits darauf ankommt, Informationen bewusst von sich fern zu halten. Klingt kompliziert oder gar unmöglich? Nein, das ist es nicht. Denn die gute Nachricht lautet: Deine Geburt gehört Dir! Und wenn du gerne selbstbestimmt gebären möchtest, Weiterlesen

Beckenendlage – Klar zur Wendung?!

Was tun, wenn dein Kind kurz vor dem Errechneten Termin noch nicht wie gewünscht mit dem Kopf nach unten, sondern in Beckenendlage liegt? Dann heißt es in der Regel: „Alles Klarmachen zur Wendung!“ Bevor man dafür jedoch in die Klinik geht, gibt es einige Alternativmethoden, die man vor dem „amtlichen“ Wendungsmanöver erst mal selbst ausprobieren kann.

Gründe für eine Beckenendlage

Ungefähr 4% aller Babys liegen am Errechneten Termin in Beckenendlage. In der Hälfte der Fälle liegt aber dafür kein erkennbarer Grund vor. Etwaige Gründe könnten dennoch sein: Weiterlesen