Allein im Kreissaal? Tipps zur Vorbereitung

Allein zur Geburt in die Klinik? 10 Tipps zur Vorbereitung

Wir leben in einer Zeit der Verunsicherungen. Täglich gibt es neue Nachrichten. Experten erzählen uns, wie sich das Corona-Virus verbreitet und was wir tun können, um es einzudämmen: Distanz wahren, Masken tragen, keine Besuche, zu Hause bleiben. Es ist eine einsame Zeit. Besonders für Schwangere, die in Kürze ihr Baby erwarten.

Schlechtes Timing

Normalerweise wärt ihr doch jetzt mit Freunden im Park, im Biergarten, würdet euch zum Grillen treffen und zum Spaziergang am See. Die Freunde und Verwandten würden euren wachsenden Bauch bewundern, sich erkundigen wie es euch so geht, und ob ihr euch schon für einen Namen entschieden habt… Vielleicht hättet ihr ein Schwangerschafts-Fotoshooting gebucht. Vielleicht gäbe es eine Babyparty oder ein Blessingway-Ritual. Stattdessen sitzt ihr alleine auf dem Sofa und sprecht nur über Skype, Zoom, WhatsApp & Co mit euren Liebsten.

Und dann ist da diese Unsicherheit was die Geburt betrifft: Wird euer Partner, eure Partnerin bei der Geburt bei euch sein können? In den einzelnen Bundesländern wird das jeweils ganz unterschiedlich gehandhabt. In Berlin ist die Präsenz der Partner*Innen in allen 19 Geburtskliniken derzeit erlaubt – solange sie in Sachen Corona symptomfrei sind. Aber es gilt nicht nur: andere Bundesländer, andere Regeln, sondern es gibt manchmal auch noch von Klinik zu Klinik Unterschiede. Außerdem wird das auch noch unterschiedlich definiert. Teilweise werden die Partner*Innen erst in der Pressphase dazu geholt. Und bei einem Kaiserschnitt sind fast überall die Partner*Innen überhaupt nicht mehr zugelassen.

Allein bei der Geburt

Zumindest bei den Familien, die ich betreue, ist eine der drängendsten Fragen: „Was machen wir nur, wenn wir das nicht gemeinsam durchstehen dürfen?“

Ich finde das wirklich schlimm. Ich empfinde die Partner*Innen fast immer als unglaublich hilfreich für die Geburt.
Einerseits, weil sie während der Wehen der “Fels in der Brandung“ für die Frau sind: sie sind ein Stück Vertrautheit in der ungewissen Zeit der Geburt. Sie bieten Kraft und Schutz. Viele Frauen sagen danach: „Ohne meinen Partner hätte ich das nicht geschafft.“ Das ist natürlich nicht so, zeigt aber wie wichtig Partner*Innen sind.

Andererseits sind sie so hilfreich – und das muss man auch mal ganz deutlich sagen – weil wir Hebammen und Geburtshelfer*Innen sie schlicht mit einplanen! Wir sind in gewisser Weise darauf angewiesen, dass Partner*Innen bei der Gebärenden bleiben. Zum Beispiel, wenn sie ein Entspannungsbad nimmt. Es ist nämlich verboten eine Frau unter Wehen in der Wanne alleine zu lassen. Und wir brauchen die Begleitperson auch, um der Frau bei bestimmten Geburtspositionen Halt zu geben. Wir spannen sie für Massagen ein, die wir selbst niemals so ausdauernd leisten könnten. Wir brauchen sie, um da zu bleiben wenn wir den Saal verlassen, weil wir fast nie nur ein einzelnes Paar in der Betreuung haben, sondern im Schnitt sind es drei.

Laut WHO sollten Frauen unter der Geburt eine selbstgewählte Geburtsbegleitung dabei haben dürfen. Auch jetzt. Selbst solche, die mit Corona infiziert sind. Ich sehe das genauso und finde die Entscheidungen einiger Klinikleitungen dazu wirklich katastrophal und unverständlich. Aber mein Wunsch und Entsetzen hilft hier keinem weiter. Was könnt ihr also tun, wenn es euch trifft und ihr alleine in den Kreißsaal müsst?

Tipps für eine gute Geburt alleine im Krankenhaus

Ich möchte euch in der aktuellen Situation mit Corona so gut wie möglich unterstützen und schreibe euch daher einfach mal meine 10 Top-Tipps für euer Worstcase-Corona-allein-unter-der-Geburt-Szenario auf.
Also Kopf hoch, Krone richten und positiv denken.
Ihr rockt das, so oder so!

  1. Physisch alleine bedeutet ja noch lange nicht alleine gelassen.
    Bleibt digital beisammen. Denkt unbedingt an euer Ladekabel und connected euch.
  2. Manche Paare machen sich eine Geburtsplaylist.
    Vielleicht macht euer Partner das für euch – mit ganz viel Liebe: Musik, die ihr sonst immer zusammen hört. Musik hat für viele Menschen großen Einfluss auf die Stimmung. Ihr könnt euch in die Klänge hüllen, die ihr mit dem geliebten Menschen verbindet.
  3. Gerüche beeinflussen unser Unterbewusstsein.
    Nehmt ein T-shirt eurer/s Liebsten mit und vergrabt eure Nase immer mal wieder in den Stoff. Vielleicht mögt ihr es auch anziehen. Der Geruch bedeutet für euch Vertrautheit und kann sehr tröstlich sein.
  4. Kein Partner kann euch die Geburt abnehmen.
    Letzten Endes rockt ihr das eh alleine. Und ihr könnt das. Glaubt an eure Kraft!
  5. Mental stark in die Geburt zu gehen ist auch mit Partner immer eine gute Idee.
    Rüstet euch mental auf. Baut euch einen inneren Kraftraum, den ihr jederzeit betreten, und in den ihr euch unter der Geburt zurückziehen könnt. Wenn ihr wollt, dann beinhaltet dieser Raum ja auch euren Partner. Ihr entscheidet. Keiner sonst hat Zugriff auf euren inneren Ort und Verbote erreichen ihn nicht.
  6. Entwerft euer eigenes Geburtsmantra und sagt es euch immer wieder auf.
    Ich finde es immer am sinnvollsten, sich das selbst zu formulieren, aber es könnte sowas sein wie:
    Ich bin aus mir selbst heraus stark.
    Ich werde mein Kind gut zur Welt bringen.
    Mein Baby und ich sind ein starkes Team.
    Wir schaffen das auch zu zweit.
    Mein/e Partner*In schickt mir Kraft.
    Ich bin nicht wirklich allein.
  7. Macht Atem- und Entspannungsübungen.
    Manchmal überkommen einen doch Zweifel, ob man das schafft. Auch ohne Corona. Wir wissen: die Psyche hat Einfluss auf den Körper. Aber es funktioniert auch anders herum. Durch ruhiges Atmen und Entspannung der Muskeln nehmt ihr Einfluss auf den Grad der Aufregung und der Angst. Man kann Entspannung üben und es gibt zahlreiche Apps oder auch andere digitale Angebote, die ihr dazu nutzen könnt.
    Ganz oben auf meiner Empfehlungsliste – Achtung unbezahlte Werbung aus Überzeugung – steht der Podcast „Die Friedliche Geburt“ von meiner Freundin Kristin, der online frei verfügbar ist.
  8. Geburtsvorbereitungskurse stehen euch online ebenso weiterhin zur Verfügung.
    Und gerade jetzt finde ich sie wichtiger denn je. Auch wenn Onlinekurse vielleicht nicht ganz dasselbe sind wie Präsenzkurse: sie funktionieren (live!) momentan erstaunlich gut. Zumindest sind das die Rückmeldungen, die ich bei meinen Kursen zurzeit erhalte. Und ein Gutes hat es ja sogar noch zusätzlich: Ihr seid nicht von der regionalen Angebotssituation abhängig, sondern könnt euch deutschlandweit – und eigentlich ja sogar weltweit – den Kurs suchen, der am besten zu euch passt. Schaut euch mal um. Viele meiner wunderbaren Kolleginnen haben ganz tolle Online-Live-Kursprogramme aus dem Boden gestampft. (Das gilt übrigens auch für die Rückbildung nach der Geburt).
  9. Letztendlich kann es immer passieren, das der Partner kurzfristig krank wird und nicht mit zur Geburt kommen kann. Es kann sein, dass die geplante Kinderbetreuung für’s große Geschwisterkind akut ausfällt.
    Ihr wisst es nun zumindest schon vorher und habt die Möglichkeit euch, so gut es geht, darauf vorzubereiten. Schreibt euren Corona-spezifischen Geburtsplan – Anleitungen dafür gibt’s z.B. in meinem Buch zur Geburtsvorbereitung.
    Es gibt eben auch immer Mal unerwartete Vorkommnisse bei einer Geburt: seid einfach offen für das was kommt.

Ihr werdet das gut schaffen. Ich wünsche euch alles, alles Gute, ganz viel Glück für eure Geburten – mit oder ohne Partner*In an eurer Seite.

Dennoch sollten wir alle versuchen, die Situation zu ändern und Partner*Innen den Zugang zum Kreißsaal wieder ermöglichen. Daher hier noch Tipp Nr. 10: Engagiert euch bei Motherhood. Denn Motherhood engagiert sich für euch!

Community-Power

Habt ihr noch einen heißen Tipp für Paare, die sich momentan in dieser Situation befinden? Vielleicht seid ihr ja schon durch und habt eine bestimmte Erfahrung gemacht, die ihr teilen möchtet? Ich würde mich freuen.

Bleibt stark, bleibt gesund, haltet durch! ♥



Hebammenblog.de gefällt Dir? Für's Liken & Teilen sag ich Danke! ;-)

Whatsapp

Hier geht's zum Newsletter, der Dich alle 2-3 Wochen über neue Artikel informiert...


13 Kommentare
  1. Tintenteufelchen
    Tintenteufelchen sagte:

    Liebe Jana, danke dass du auf das Thema aufmerksam machst. Leider finde ich deine Tipps wenig erbaulich, bei mir überwiegt einfach das Entsetzen über diese grässliche Entscheidung mancher Kliniken. Für mich ist das angesichts der untragbaren personellen Zustände in Kreissälen einfach schlichtweg eine Katastrophe und ich kann dem wirklich nichts positives Abgewinnen. Ich denke eine Massnahme wäre -wenn die Möglichkeit besteht- tatsächlich woanders zu entbinden, wo die Partner*in dabei sein darf, z.b. im Wohnort der Eltern/Schwiegereltern/Freunden. Ich denke ich würde das ernsthaft in Erwägung ziehen. Auch in Geburtshäusern und bei Hausgeburten können die Partner*innen dabei sein, das muss aber natürlich zu einem passen und auch oft sehr früh organisiert werden. Und auch Druck zu machen bei den Kliniken würde ich noch auflisten. Vllt hat nicht jede die Kraft dazu aber wenigstens eine Mail oder ähnliches verschicken, um die Not deutlich zu machen.

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagte:

      Wenn man die Möglichkeit hat in eine andere Klinik zu gehen, dann ist das natürlich eine gute Option. Geht aber nicht für Jede. Geburtshäuser und Hausgeburtshebammen vermehren sich momentan leider auch nicht gerade. Daher besteht diese Möglichkeit auch weiterhin nur für wenige Menschen (auch wenn die Nachfrage gefühlt gerade steigt). Ich finde auch, ob man eine Hausgeburt macht, ist eine generelle Frage, die nicht aus Angst vor anderen Optionen getroffen werden sollte, sondern aus dem Wunsch nach einer Hausgeburt heraus.
      Aber ich verstehe schon was du meinst.
      Druck bei den Kliniken machen, geht natürlich. Da bin ich auch dafür.
      Ich verstehe, dass du nichts Positives an der Situation finden kannst. Geht mir auch so. Dennoch ist es eine Situation, mit der man ja irgendwie umgehen muss.
      Ich hoffe nicht mehr lang. Wobei – wie gesagt – es gibt ja auch andere Gründe, die zu so einer Situation führen können. Ich finde einen Plan B immer ganz gut. Auch wenn man ihn dann vielleicht nicht braucht.
      Liebe Grüße,
      Jana

      Antworten
  2. Karen
    Karen sagte:

    Mein Termin ist offiziell der Muttertag, auch wenn wir den bestimmt nicht erreichen werden.
    Die Tatsache, dass mein Partner nicht mitkommen kann, ist eine eingeplante Option – daheim sind 3 Kinder, die betreut werden müssen, der Mann selber ist Rettungsdienstler und kann nur schwer an meine Seite eilen, wenn er nebenbei Menschen von der Straße kratzt.
    Mich selber graust es mehr bei dem Gedanken, allein und MIT MUNDSCHUTZ entbinden zu müssen ( momentan Vorschrift in meiner Geburtsklinik), ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das funktionieren soll…

    Antworten
    • Greta
      Greta sagte:

      Hey! Ich habe letzte Woche entbunden und kann dich beruhigen. Alle mussten mundschutz tragen, mein Mann, die hebamme usw. Nur ich durfte ohne! Wäre mir aber auch ein Graus gewesen beim Veratmen dieses Ding im Weg zu haben…. Liebe Grüße

      Antworten
    • Stefanie
      Stefanie sagte:

      Liebe Jana, vielen Dank für diese Auflistung dieser Tipps.
      Ich stehe vor meiner ersten Geburt (Ende Juli) und habe wenig Hoffnung, dass sich die Situation bei der Geburt und auf der Wochenbettstation bis dahin wieder normalisiert hat. Bei der Geburt darf Stand jetzt eine Begleitperson dabei sein. Dass sich das aber auch nochmal ändern kann, hat mir in den letzten Wochen zu schaffen gemacht. Besonders schlimm finde ich aber die Situation mit der Besuchsregelung nach der Geburt.
      Diese Zeit (auch wenn es nur wenige Tage sind) möchte ich uns drei als Familie unbedingt zusammen wissen. Bleibt nur zu hoffen, dass alles gut verläuft und ich nach kurzer Zeit nach Hause kann.
      Diese vielen losen Enden/Ungewissheiten haben mir wirklich zu schaffen gemacht in den letzten Wochen.
      Aber jetzt habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich das nicht einfach nur unfair finden möchte (und Angst davor habe) und mich mehr darauf konzentrieren will, das Beste aus der Situation zu machen. Hier hat mir besonders geholfen, was du auch schreibst, ‚Ihr bekommt das Kind eh alleine‘. Das haben mir befreundete Mütter häufiger gesagt und auch der Gedanke daran, dass die eigene Mutter es auch so geschafft hat, bestärken mich.

      An deinen Tipp mit dem T Shirt habe ich noch gar nicht vorher gedacht, danke!

      Liebe Grüße!

      Antworten
      • Jana Friedrich
        Jana Friedrich sagte:

        Liebe Stefanie,
        ich wünsche dir alles Gute für die Geburt und hoffe inständig , dass alle deine Sorgen sich auflösen werden.
        Es freut mich, dass ich dir ein bisschen Mut machen konnte.
        Momentan bin ich ganz zuversichtlich. Die Beschränkungen werden ja momentan eher zurück genommen .
        Liebe Grüsse
        Jana

        Antworten
  3. Maren
    Maren sagte:

    Ach, ich bin bei diesen Tipps auch so hin- und hergerissen. Einerseits dankbar, weil das natürlich alles sinnvoll ist – nicht umsonst schreiben Sie ja hier mit riesiger Praxiserfahrung. Ich habe am 23.04. unser drittes Kind auf die Welt gebracht und ja, ich hatte vorher regelrechte Panik, dass ich doch ins Krankenhaus muss und auch auf die Station dann hinterher. Hier vor Ort ist der Partner im Kreißsaal (noch) zugelassen, aber keinerlei Besuch auf Station. Da ich schon zwei außerklinische Geburten hatte, wollte ich wieder gern eine Hausgeburt, aber die Angst ver einer Verlegung wurde dadurch echt groß. Jetzt hat die Hausgeburt geklappt – eine medizinisch gesehen grandiose Wassergeburt innerhalb von ca 2 Stunden. Aber ohne meinen Mann – never ever! Er hält meine Hand, die ihn währen der Wehen umklammert, er reicht mir seinen Arm, damit ich mein Gesicht reinpressen kann, er gibt mir Wasser in den Wehenpausen und nicht zuletzt ist es ja auch die Geburt seines Kindes. Dieser Gedanke fehlt mir bei der momentanen Herangehensweise absolut. Bei keiner meiner Geburten hätte ich zwischendrin Nerven gehabt, per WA oder wie auch immer mit dem Partner zu reden. Ich brauche Berührung, Blicke und Support. Im Wochenbett mit Verletzungen, Milcheinschuss und Co nochmal viel mehr. Es tut mir leid, dass so viele Gebärende gerade ohne all das auskommen, umso dankbarer bin ich für die Hausgeburt, die Begrüßung des Babys durch die Geschwister kurz danach usw.
    Viele Grüße
    Maren

    Antworten
    • Jana Friedrich
      Jana Friedrich sagte:

      Liebe Maren, du hast absolut Recht. Und genau deshalb ist es ja auch so eine Katastrophe, wenn die Partner nicht mit dürfen.
      Du hast unglaubliches Glück mit der Hausgeburt. Das wünschen sich momentan besonders viele Frauen.
      Hoffen wir, dass es bald besser wird.
      Dir ein schönes Wochenbett.
      Liebe Grüsse
      Jana

      Antworten
  4. Sarah
    Sarah sagte:

    Ich muss mich leider anschließen, ein Geburtsmantra und Atemübungen sind grade leider keine Perspektive für mich. Ich bin schwanger mit unserem zweiten Kind, das erste Kind kam schließlich per Kaiserschnitt, die Geburt war für mich sehr traumatisch und ich habe lange daran geknabbert. Ich wollte meinen Geburtsbericht von damals anfordern – kann ich vergessen, schicken geht nicht wegen Datenschutz, abholen geht nicht wg. Corona. Wir wohnen auch mittlerweile woanders als bei der ersten Geburt – ich kann mir meinen Geburtsort also nun anhand von Website und Anfahrtsweg aussuchen. Ich hätte wegen des vorangegangenen Kaiserschnitts gerne ein Vorgespräch gemacht – ja ist möglich, ich werde kurzfristig vor meinem ET hierzu telefonisch kontaktiert. Kann ich nur hoffen dass das Kind sich nicht früher auf den Weg macht. Dazu dann noch seit sechs Wochen die Doppelbelastung durch Vollzeitarbeit und Kinderbetreuung, ohne Perspektive auf Verbesserung der Situation. In den wenigen ruhigen Minuten an Tag sage ich mir vor, dass ich vielleicht dieses Mal bei der Geburt einfach Glück haben werde…

    Antworten
    • Susanna
      Susanna sagte:

      Liebe Sarah,
      Du musst unbedingt nochmal bei der ersten Klinik nachhaken! Schicken geht sehr wohl, meine wurde mir auch geschickt, ich musste halt Porto zahlen. Zur Not halt per Einschreiben. Mir hat es mega viel geholfen, die Akte mit meiner Hebamme durchzugehen. Ansonsten bin ich grade in einer ähnlichen Situation und finde es saudämlich. Die Krankenhaus-Homepages sind alle so geschmuggelt…
      Alles Gute dir!

      Antworten
        • Sarah
          Sarah sagte:

          Hallo Susanna, danke. Dir alles Gute!

          Liebe Jana, als Nachtrag, ich schätze deinen Blog und deine Inhalte sehr, nicht dass das falsch rüber kam. Die Situation ist einfach grade sehr speziell.

          Antworten
          • Jana Friedrich
            Jana Friedrich sagte:

            Liebe Sarah, alles gut.
            Ich verstehe dich schon.
            Das ist alles total schwierig.
            Aber:
            1. Mach es mit dem Geburtsbericht so wie Susanna das geschrieben hat. Lass dir den Bericht per Einschreiben schicken. Den Betrag ist es sicher Wert.
            2. Ruf mal Nachmittags oder Abends in der Klinik an und sag, dass du dich in einer sehr schwierigen Situation befindest und dass ein Gespräch für dich unglaublich wichtig und hilfreich wäre. Wenn in dem Moment keiner Zeit hat, bitte um einen Rückruf oder frag, wann es evt. passen könnte. Wir machen das oft so, dass wir solche Gespräche auch mal „zwischendurch“ führen, wenn es im Kreißsaal grad mal etwas ruhiger ist. – Einfach dran bleiben.
            Ich drücke dir echt total die Daumen.
            Alles Liebe!

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.